Erlebnisbericht
Wenn man in der Diaspora mit einem Spreeblick-Autor zusammen wohnt, passieren einem ja die seltsamsten Dinge. Das geht von einem Igel auf meinem Schreibtisch über eine defekte Duschkabine hin zu Plug’n'Play-Balkonen und hört auch dort noch nicht auf.
Heute klopft es zu einer Zeit, zu der ich meine Eltern nicht mehr anrufen können würde (habe ich als brave Tochter natürlich bereits heute Nachmittag vor dem Aufstehen gemacht) an meiner Zimmertür. Der werte Herr Mitbewohner wünscht meine Künste als Lottofee in Anspruch zu nehmen. Äh. Aha. Ob ich denn kein Spreeblick lesen würde. Doochdochjasicher. Na, also. Wir verlosen hier und jetzt die Tomte-Karten für Freitag in Kaiserslautern (nicht Karlsruhe, gell, Nicole) und ich muss aufpassen, dass auch alles mit rechten Dingen zu geht. Ok, can do. Was’n Glück, dass meine Karte schon seit Wochen an unserem Kühlschrank hängt ^^
Ja und dann werden ganz unspektakulär Zettelchen aus einem grauen Beutel gezogen. Andere Leute starren 15 Minuten lang wie gebannt auf den ARD-zeigenden Fernseher um die Lottozahlen am Ende der Tagesschau nicht zu verpassen – und wir machen sowas. Fühle mich sehr 2.0.
Passt aber auch sehr gut zu meinem neuen Hobby: Träume erfüllen.