Ich bin zu einer Ausstellung eingeladen worden. Reinhard Karger war im September 2001 in New York und hat dort Bilder gemacht. Auch am 11. September und danach. 10 Jahre nach dem Datum werde diese nun in einer Fotoausstellung gezeigt. Ich kenne Reinhards politisches Fingerspitzengefühl und bin schon sehr gespannt. Noch dazu kann man auf dem Plakat schon einige Bilder sehen und die sind schön – oder wären es, wenn man nicht genau wüsste, woher der Rauch kommt und was das tolle Licht trüben wird. Die Ausstellung wird am 13. August eröffnet und geht bis zum 3. Oktober. Zu sehen sind die Bilder in der Patton Stiftung: Sustainable Trust (Saargemünder Straße 70, 66119 Saarbrücken), Mittwoch bis Freitag jeweils von 10 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Mehr Informationen gibt es auf der Facebook-Seite und dort kann man sich auch zur Vernissage anmelden (schade, dass gerade Facebook…).
Außerdem gibt es noch eine Seite zur Ausstellung: Die ist besonders erwähnenswert, weil dort in den Kommentaren auch Erzählungen der Nutzer gesammelt werden: “Wo warst Du am 11. September 2001?”
“Der 11. September 2001, ein Dienstag, ist ein Tag, an den sich jeder erinnert. Und jeder weiß, wo er gewesen ist, wie er von den Anschlägen in den USA erfahren hat.”
Mir gefällt die schlichte Umsetzung und wie klein die Geschichten über so einen großen Tag sind. Schreibt euch dazu und wer kann, sollte sich diese Ausstellung anschauen. Eine spannende Idee, Reinhard! Und danke für dien Einladung :)
Bild: (c) Reinhard Karger, http://september-2001.net
Am Sonntag waren Hirne im Theater (haha). Nun ja, diese Anspielung auf den Artikel “Wenn im Theater gehirnt wird” in der Saarbrücker Zeitung, muss erlaubt sein. Jedenfalls geht es um den ersten Scientific Slam, der in Saarbrücken statt gefunden hat und eben dieses denkwürdige Ereignis trug sich am Sonntag im Theater im Viertel zu.
Es traten auf:
Dr. Gilbert Mohr (Neurologe) über die linke Hand & warum sie etwas besonderes ist
Markus Hansen (Neurologe) referierte über Qigong-Fieber in China
Hauke Trustorff (Psychologe) sprach über seine These, dass schöne Tiere näher bei Gott leben dürfen
Prof. Jörg Siekmann (Experte für Künstliche Intelligenz) zum Klassenzimmer der Zukunft
Michael Bauer (Chemiker) erklärte seine Wärmepumpe als alternative Form der Energiegewinnung.
Ganz eindeutig gewann Kai Kühne mit einem Vortrag über empirische Sozialforschung zu tendenziöser Arbeitsrechtsprechung. Besonders gelungen waren seine Folien: Nur Bilder. Augenscheinlich selbstgezeichnet symbolisierten Bärenfelle die Fälle vor Gericht und Uhrteile die Urteile. Unheimlich komisch, wir haben viel gelacht.
Organisiert war Sientific Slam (kennt man eher als Science Slam) vom Dichterdschungel-Team und wie gewohnt schnoddrig-nur-halb-vorbereitet-moderiert von Christoph Endres. Der nächste Poetry Slam findet am 14.10.2011 in der Camera Zwo statt. Und, ganz neu, interessant und von Christoph während des Slams sogar empfoheln: In der Sparte 4 gibt es am 21. Oktober ab 21 Uhr auch einen Science Slam – nicht vom Dichterdschungel. Und das in Saarbrücken ;)
Manche Menschen nehmen ein Kuscheltier und eigene Handtücher mit, wenn sie im Hotel übernachten. Nur so fühlen sie sich zuhause. Es gibt Menschen, die fühlen sich in ihrer eigenen Wohnung am wenigsten wohl. Für andere ist Zuhause immer da, wo das Herz ist.
In meine WG habe ich viel mitgebracht, habe viel gebastelt, repariert und umgeräumt. Aber wohl gefühlt habe ich mich schon immer. Wegen der Menschen hier und wegen der Dinge, die schon da waren, bevor ich hier einzog.
Wichtige Verbraucherinformationen in gefließten Räumen. Man beachte besonders (more…)
Seit einigen Monaten gebe ich Seminare für JUZ United – den Verband saarländischer Jugendzentren in Selbstverwaltung e.V. Dabei geht es um die Klärung von Begriffen wie Emanzipatioen, Sexismus, Gleichberechtigung und Feminismus sowie konkrete Fragen, die im jeweiligen Jugendzentrum aufgetaucht sind.
Eben diese Workshops waren für Fresh TV, das Magazin von und über saarländische Jugendzentren, Anlass, mich zu interviewen. In der aktuellen Sendung Nr. 20 sitze ich quasi zwischen Jugendleitercard und DJ-Workshop auf dem Sofa der Moderatorin Catharina Becker und plaudere plakativ bei einer Tasse Tee (nicht im Bild) über Feminismus light.
Link: 
Dieser Text ist an Menschen adressiert, die mindestens drei Bedeutungen des Wortes “Schwenker” kennen.
Wenn man in Saarbrücken lebt oder häufiger hier ist, begegnet man dem Nauwieser Viertel (es gibt auch ein Blog zum Viertel, aber das ist leider eingeschlafen). Vielleicht lernt man unfreiwillig die liebreizenden Ecken dieses In-Viertels kennen – die Straßenführung ist nicht ganz einfach und die Verteilung von Einbahnstraßen erscheint willkürlich. Vielleicht kommt man aber auch mit Absicht her – Gründe gäbe es viele (und nein, ein kostenloser Parkplatz gehört gewiss nicht dazu). Einer dieser Gründe wäre zum Beispiel das Nauwieser Viertelfest. Ein Fest, das alle mögen (auch wenn es jedes Jahr wieder Spaß macht, sich darüber zu beschweren, dass man überhaupt nicht hat schlafen können und Betrunkene in den Hinterhof gepinkelt haben).
Zu jedem Fest gibt es eine VIERTELVOR, ein kostenloses Magazin über das Viertel und das Fest und warum das alles so toll ist. Für die diesjähriges Ausgabe von VIERTELVOR macht André Mailänder Portraits von Menschen, die hier leben. Einige werden dort also abgedruckt. Außerdem soll es später im Jahr eine kleine Ausstellung zu diesem Projekt geben. An alle Menschen, die hier wohnen: Lasst Euch fotografieren! Und sagt Euren Freunden, dass sie sich fotografieren lassen sollen! Ich verspreche: Es geht ganz schnell, tut überhaupt nicht weh, macht aber einen Heidenspaß =D
Ort:
Fotoprojektgalerie André Mailänder
Nauwieserstraße 50, 66111 Saarbrücken
Zeiten:
Montag, 8. Juni, 13 – 15 Uhr
Dienstag, 9. Juni, 17 – 20 Uhr
Mittwoch, 10. Juni, 17 – 19 Uhr
Donnerstag, 11. Juni, 12 – 17 Uhr
Weitere Zeiten gibt’s als Aushang im Schaufenster der Galerie.
PS
Und wenn ihr schon hingeht, dann sagt bescheid, vielleicht lässt sich ein spontanes Tweetup organisieren :)

Hinter den verschlossenen Türen dieser Stadt gibt es im Laufe der in wenigen Minuten beginnenden Woche wieder Wunderherrliches zu sehen. Und damit man weiß, an welche Türen man klopfen sollte, hier zwei Hinweise (die irgendwie auch in eigener Sache sind, stimmt schon):
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Abend kann man sich in der Aula auf dem Campus der Universität des Saarlandes (die übrigens eine recht schicke neue Homepage hat) die Komödie “The Importance of Being Earnest” von Oscar Wilde anschauen. Es spielt ACT, die englischsprachige Theatergruppe der UdS. Karten kosten fünf Euro (vier ermäßigt) und zu erwerben sind sie entweder in der Mensa – täglich zwischen 11:30 und 13:30 Uhr, online, oder an der Abendkasse (worauf ich mich nicht verlassen würde, der Ticketverkauf läuft ganz hervorragend). Die Türen öffnen sich an jedem der drei Abende um 19 Uhr, um 19:30 hebt sich der Vorhang.
Am Freitagabend sollte man in der Camera Zwo vorbeischauen (was man sowieso immer sollte, schließlich wird hier keine Werbung mehr vor den Filmen gezeigt) um sich einen Poetry Slam zu Gemüte zu führen. Karten gibt es an der Kinokasse während der Öffnungszeiten des Kinos. Auch hier ist es nicht zu empfehlen, sich auf Reste an der Abendkasse zu verlassen. Die schwere Tür zum Kinosaal öffnen wir um 19:30 Uhr.
Genug virtuelle Plakate aufgehängt – Viel Spaß!