Alt wie sie war, war sie stolz darauf, alleine zu wohnen und zurecht zu kommen. Ihre Familie war groß und glücklich und ihre Enkelkinder machten gerade Abitur. Seit dem sie alleine war, lebte sie in diesem Stadtteil, in dieser Straße, in dieser Wohnung. Sie wohnte gerne hier weil sie fand, dass es sie jünger machte.
Es war ihr sehr wichtig, dass sie aktiv war, nicht einrostete und viel reiste. (more…)
Musik war schon immer da. Nicht erst seit dem ersten Herzschlag oder Regentropfen, nein Musik war schon viel länger bei ihm. Sein Vater hatte ihm immer Lieder aus seiner eigenen Jugend vorgespielt und die verbrauchten Geschichten dazu erzählt. Das war schön. Dem Sohn gefiel das und er lernte dabei.
Es ist wieder einer dieser Tage. Sie schreckt auf, weil überdimensionale Insekten sie im Traum verfolgt haben. Draußen wird es erahnbar hell und sie hat nur vier Stunden geschlafen, weil der Hund ins Bad gekotzt hat. Sie will die graue Stille dieses Morgens spüren, einen Kaffee in der unaufgeräumten Küche trinken, doch der Kaffee ist leer. Ein Glas Milch soll’s tun, aber es ertönt bereits das Weckerpiepsen aus dem Kinderzimmer, das Signal zum allmorgentlichen Ausbruch einer Heuschreckenplage. Sie schließt für einen Moment die Augen (more…)
Endlich, endlich, endlich! Die Kleingeldprinzessin gibt ihr erstes Konzert im Saarland. Ich freue mich riesig und werde auf jeden Fall hingehen (und wenn ich dafür den Weltuntergang verpasse!). Das Konzert sei allen empfohlen, die schöne wortspielende, vor allem deutsche Texte mit Sinn und Witz sowie eingängige Melodien und den Charme von Straßenmusikanten mögen. Diese Künstlerin zaubert wunderbare neue Bilder in meinen Kopf und mindestens eine Strophe ihrer Lieder ist immer so schön, dass ich sie gern auf einem T-Shirt stehen hätte. Heldin des Tages!
Heute Abend, 20:30 im Buswerkstatt QuartierEurobahnhof bei der Nuit de la chanson des Festival Perspectives.