#3gt

Unfassbar, frau kommt zu nichts. Wir erinnern uns: Das Girl Geek Get Together im future talk auf der CeBIT 2009 habe ich zusammen mit Nicole Y. Männl organisiert. Mit drei spannenden Statements sowie interessierten Teilnehmern und Followern war es gelungene Veranstaltung am Ende einer erfolgreichen CeBIT. Jeweils einen kurzen Vortrag haben Angela Meyer von der c’t, Jan Tißler vom T3N-Magazin, Chris Köver vom Missy Magazine gehalten. Nicole hat deutlich zeitnaher als ich jetzt mehr dazu gebloggt und ich kann mich ihrem Fazit (mit live-Stream ist schöner, hat Spaß gemacht, leider waren wenig Frauen da) nur anschließen.
Seit heute (man kommt auch zu nichts!) sind Bilder und Videos zu allen Veranstaltungen im future talk online. Danke @ReinhardKarger für die Unterstützung und die Aufbereitung! Bilder zum 3GT sind bei flickr online, das Video kann man sich bei Steamtalks runterladen.

Natürlich gibt mir die Tatsache, dass relativ wenig Frauen da waren, zu denken. Vielleicht ist es so, dass die wenigsten Frauen (besonders in der IT-Branche) Veranstaltungen die besondere Rücksicht auf sie nehmen, _brauchen_, aber durchaus wollen. Sei es, weil es ihnen angenehmer ist, weil es ihnen allgemein Spaß macht oder weil sie die Signalwirkung solcher Veranstaltungen hoch schätzen. Fakt ist (willkommen bei “der alten Leier”, wie @fengor sagte), dass Gleichberechtigung (von Homosexuellen, Frauen, Farbigen, tbc) nicht Realität ist und so kann doch die Hoffnung sein, dass steter Tropfen den Stein höhlt. In solchen Zusammenhängen denke ich immer wieder daran, wie mir eine Gleichstellungsbeauftragte erklärte, womit sie das Binnen-I und ähnliche Späße in ihrer Behörde durchgesetzt hat: “Wenn man einen Text nicht an Frauen adressiert, denkt man auch nicht daran, dass sie sich angesprochen fühlen sollen und berücksichtigt sie tatsächlich seltener.” Und das gibt mir auch immer noch zu denken…

Falls es bei diesen Blogpost-Intervallen bleibt: Frohe Ostern und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Aufklärungsunterricht in Sachen Popfeminismus – Wie es war

Wie bereits angekündigt, war ich heute in der Aula der Universität des Saarlandes (UdS) um Sonja Eismann, Herausgeberin des Missy Magazines (über das kürzlich hier gebloggt wurde), aus ihrem Buch “Hot Topic: Popfeminismus heute” lesen zu hören.

Angekündigt war die Veranstaltung als Aufklärungsunterricht in Sachen Popfeminismus mit anschließendem Konzert von Poodle Curry. Schöner Gag: Eintritt 2 €, für Männer frei. (more…)

Femme-Geek-Chic

“Brauchen Frauen Girl Geek Dinner und ein Magazin wie Missy?” ist die falsche Frage. “Wollen wir das?” muss es richtig heißen. Wollen wir kollektiv aufgemuntert werden und uns zusammenrotten, weil wir es ach-so-schwer haben? Die Antwort kann nur “Nein!” – mit geballten Fäusten – heißen. Was will dann dieses Magazin von uns?

Eine konzentrierte Lektüre der ersten Ausgabe des Missy Magazine. (more…)

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