Marie

Beetlebum Marie

Drüben bei Beetlebum, der autobiografischen online Graphic Novel von Johannes Kretzschmar, ist ein ein besonders toller Comic erschienen. Das ist schon was wert, wenn ein Mann klar formulieren kann, dass er sich durch Frauen die “alles” können in seiner Männlichkeit bedroht fühlt. Schade aber, dass es Männern überhaupt so geht. Begegnet einem viel zu oft und hat selten positive Konsequenzen. Und es passt auch sehr gut zu Berlin.
Passiert das eigentlich auch Frauen? Dass Frauen sich von Männern in ihrer Weiblichkeit bedroht fühlen?

Danke für den tollen Comic!

reblog: Fuck the patriarchy.

Links — Tags: , , , , — schuehsch @ 10. July 2011, 10:32

Gelesen bei Hollaback!bln, eine sowieso spannende und unterstützenswerte Aktion. Die Erlebnisse, die dort geschildert werden, machen mich immer wieder enorm betroffen und wütend.

A Modern Sexual-Assault Tale
Man: Hello, I’d like to report a mugging.
Officer: A mugging, eh? Where did it take place?
Man: I was walking by 21st and Dundritch Street and a man pulled out a gun and said, “Give me all your money.”
Officer: And did you?
Man: Yes, I co-operated.
Officer: So you willingly gave the man your money without fighting back, calling for help or trying to escape?
Man: Well, yes, but I was terrified. I thought he was going to kill me!
Officer: Mmm. But you did co-operate with him. And I’ve been informed that you’re quite a philanthropist, too.
Man: I give to charity, yes.
Officer: So you like to give money away. You make a habit of giving money away.
Man: What does that have to do with this situation?
Officer: You knowingly walked down Dundritch Street in your suit when everyone knows you like to give away money, and then you didn’t fight back. It sounds like you gave money to someone, but now you’re having after-donation regret. Tell me, do you really want to ruin his life because of your mistake?
Man: This is ridiculous!
Officer: This is a rape analogy. This is what women face every single day when they try to bring their rapists to justice.
Man: Fuck the patriarchy.
Officer: Word.

PS
Danke für ein Dutzend Retweets und mehr Aufmerksamkeit für diese Story. Jetzt nur noch ao viel Aufmerksamkeit auch im Alltag zeigen und Menschen in bedrohlichen Situationen beistehen. Wir alle. Ab sofort.

“Ein richtiges Mädchenthema”

Seit einigen Monaten gebe ich Seminare für JUZ United – den Verband saarländischer Jugendzentren in Selbstverwaltung e.V. Dabei geht es um die Klärung von Begriffen wie Emanzipatioen, Sexismus, Gleichberechtigung und Feminismus sowie konkrete Fragen, die im jeweiligen Jugendzentrum aufgetaucht sind.
Eben diese Workshops waren für Fresh TV, das Magazin von und über saarländische Jugendzentren, Anlass, mich zu interviewen. In der aktuellen Sendung Nr. 20 sitze ich quasi zwischen Jugendleitercard und DJ-Workshop auf dem Sofa der Moderatorin Catharina Becker und plaudere plakativ bei einer Tasse Tee (nicht im Bild) über Feminismus light.

Link: Fresh-Tv-Magazi​n 20

la guerre est finie! vielleicht.

Politik — Tags: , , , , , , , — schuehsch @ 22. September 2009, 10:28


“Ist die Gleichberechtigung noch gerecht?”
Ja, diese Frage darf man sich ruhig ab und zu stellen und als Grundschullehrkraft sollte man sie sich vielleicht sogar jeden Tag stellen. Die Antwort zu finden ist mit Sicherheit keine leichte Aufgabe.
Nein, man sollte das nicht so machen, wie der Focus. In der Ausgabe 38 vom 14. September 2009 beantwortet der Focus sie nicht direkt, gibt aber so viele Informationen, die dafür sprechen, dass Männer mittlerweile benachteiligt sind, dass man sie für beantwortet hält. Schade nur, dass der Text keinerlei Neuigkeiten beinhaltet, teilweise grob wertend und kommentierend ist (sich ansonsten aber den Anschein eines informativen Artikels gibt) und – was ich bei dem Thema wirklich für erwähnenswert halte – von zwei Männern geschrieben wurde. Ein schönes Beispiel für “Zauber mir mal schnell nen Aufmacher, aber es darf nichts kosten”.
Ach und übrigens: “Faktisch ist die Emanzipation beendet”. Steht auch im Focus.

Femme-Geek-Chic

“Brauchen Frauen Girl Geek Dinner und ein Magazin wie Missy?” ist die falsche Frage. “Wollen wir das?” muss es richtig heißen. Wollen wir kollektiv aufgemuntert werden und uns zusammenrotten, weil wir es ach-so-schwer haben? Die Antwort kann nur “Nein!” – mit geballten Fäusten – heißen. Was will dann dieses Magazin von uns?

Eine konzentrierte Lektüre der ersten Ausgabe des Missy Magazine. (more…)

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