Game over. Insert coins.

Alltag, mit Bild — Tags: , , , , , , , , , , — schuehsch @ 14. April 2010, 22:55

Spave-Invader-Mütze In den langen, langen Wintermonaten (tatsächlich habe ich über ein Jahr mit vielen Unterbrechungen daran gearbeitet) habe ich eine Mütze gestrickt. Meine erste Mütze ever sollte natürlich nicht irgendeine Mütze sein, sondern schon ein bisschen geeky mit einem Space Invader drauf. In neongrün (auf den Bildern erkennt man die Farbe leider nicht so toll), versteht sich.
Das Motiv ist an sich recht dankbar, weil es so schön gleichmäßig und in Quadrate aufteilbar ist. Ich habe es mir auf kariertes Papier gezeichnet und für jedes Kästchen vier Maschen (also zwei nebeneinander und die zwei darüber) gezählt. Dann darf man sich nur beim Stricken nicht verzählen ;)

tasche.jpg Vor ein echtes Problem sah ich mich gestellt, als es an die zwei Farben ging. Eigentlich soll der Faden der Farbe, an der man gerade nicht strickt, hinten mit laufen. Da die Mütze aber recht eng werden sollte, hätten diese Fäden ewig lang sein müssen, um die Dehnung mit zu machen. Das habe ich x-mal versucht und die Fast-Mütze aufprobiert, war aber nie zufrieden.
Letztendlich habe ich mich dazu entschieden, die Fäden nicht mitlaufen zu lassen, sondern durch zus chneiden und zu verknoten. Das war auch schwierig, weil diese Knoten nicht zu fest sein dürfen. Sieht sonst komisch aus, wenn das Gewebe auf dem Kopf gezogen wird. Sieht so auch komisch aus, aber nur innen…
Da hab ich mir mit meiner ersten Mütze also ziemlich nen Wolf gestrickt (die ersten 20 Reihen habe ich auch drei Mal neu gemacht bis ich mir sicher war, wie breit ich das Bündchen haben möchte), aber auch viel dazu gelernt.
Leider ist das gute Stück doch ein bisschen sehr zugig und es ist noch eine schlichte schwarze Mütze zum Drunterziehen fällig. Die strick ich aber nicht, die kauf ich.
Ich bedanke mich natürlich herzlich für die Unterstützung bei allen, die anprobiert haben und mit mir Maschen gezählt haben ;)

die Taschen voller Sand

Test — Tags: , , , , — schuehsch @ 2. August 2009, 20:42

Ode an einen Rucksack oder Frauen und Taschen

tasche.jpg Man würde meinen, das Dinge halten, was sie versprechen. Als Versprechen des Stoff-Beutels, den ich auf der Frankfurter Buchmesse geschenkt bekam, nehme ich einfach an, dass sich Bücher in ihm verstauen lassen und er das Gewicht ein paar Kilo toten Holzes erträgt (haha). Tut er aber nicht, der Stoffbeutel. Die Tasche hat mich ungefähr drei Mal in die Bibliothek und wieder heraus begleitet und dann war sie sehr schnell sehr kaputt. Einer der Tragegriffe ist komplett ausgerissen und der andere Tragegriff ist an beiden Nähten eingerissen. Schade. Die Tasche ist gefällt mir sehr gut – schon die Plakate zur Frankfurter Buchmesse 2008 mit dem gleichen Logo gefielen mir sehr. Und ein bisschen wäre sie auch ein schönes Andenken für ein paar abwechslungsreiche Tage, an denen ich zum Beispiel Petra, Kathrin und Claudia getroffen habe.

#fail

(more…)

Warum er heute Platten ordnet

Gutenachtgeschichten — Tags: , , , — schuehsch @ 2. May 2009, 22:26

Teil 1

Alt wie sie war, war sie stolz darauf, alleine zu wohnen und zurecht zu kommen. Ihre Familie war groß und glücklich und ihre Enkelkinder machten gerade Abitur. Seit dem sie alleine war, lebte sie in diesem Stadtteil, in dieser Straße, in dieser Wohnung. Sie wohnte gerne hier weil sie fand, dass es sie jünger machte.
Es war ihr sehr wichtig, dass sie aktiv war, nicht einrostete und viel reiste. (more…)

Warum er heute Platten ordnet

Gutenachtgeschichten — Tags: , , , — schuehsch @ 1. May 2009, 15:30

Musik war schon immer da. Nicht erst seit dem ersten Herzschlag oder Regentropfen, nein Musik war schon viel länger bei ihm. Sein Vater hatte ihm immer Lieder aus seiner eigenen Jugend vorgespielt und die verbrauchten Geschichten dazu erzählt. Das war schön. Dem Sohn gefiel das und er lernte dabei.

Dann war da das Mädchen. (more…)

(c) 2012 schuehsch.net | powered by WordPress with Barecity