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	<description>Das Feuerwerk der Möglichkeiten</description>
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		<title>aber was will man machen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 16:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gutenachtgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blogpost (wenn der oder der oder der oder der es nicht schon getan haben) wird meinen Ruf ruinieren.* 
Bisher konnte ich jedem glaubhaft machen, dass ich Schuhe gar nicht so übermäßig spannend finde. Zumindest jedem, der noch nie mein Schuhregal gesehen hat. Streng genommen sind das dann auch gar nicht _alle_ meine und es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Blogpost (wenn <a href="http://schuehsch.net/2010/05/31/schuehchen/">der</a> oder <a href="http://schuehsch.net/2009/04/21/wir-mussen-nur-wollen/">der</a> oder <a href="http://schuehsch.net/2008/06/22/es-geht-doch-immer-nur-um-schuhe/">der</a> oder <a href="http://schuehsch.net/2006/04/13/schon-sowas/">der</a> es nicht schon getan haben) wird meinen Ruf ruinieren.* </p>
<p>Bisher konnte ich jedem glaubhaft machen, dass ich Schuhe gar nicht so übermäßig spannend finde. Zumindest jedem, der noch nie mein Schuhregal gesehen hat. Streng genommen sind das dann auch gar nicht _alle_ meine und es sieht nach viel mehr aus, als es sind, aber&#8230; Okok, ich komme da nicht mehr raus. Klappe zu, Affe tot. Ich interessiere mich für Schuhe. Hilfe, ich bin ein Klischee. Aber was will man machen.<br />
Eigentlich geht es hier aber gar nicht um Schuhe, sondern um den enorm hohen Grad um den Flatrates das Leben schöner machen können (oder so tun, als würden sie es&#8230; Sprach ich mal über den Fluch des Wissens, das einen alles, aber auch wirklich alles, relativieren lässt? Ist ja schrecklich!). Und ich hätte nun mal gern <a href="http://modenews.zalando.de/schuh-flatrate/">diese Schmalspur-Flatrate von Zalando</a>.</p>
<p><a href="http://i2.ztatic.de/large/A/D/AD1-fza-0396-04__default__4.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://i2.ztatic.de/large/A/D/AD1-fza-0396-04__default__4.jpg" title="Adidas Top Ten High Sleek" align="left" vspace="2" hspace="2" width="220" height="300" /></a><br />
Irgendwer/etwas flüstert mir zum Beispiel ein, dass es mein Leben erheblich beglücken würde, hätte ich <a href="http://www.zalando.de/adidas-top-ten-hi-sleek-sneaker-blau-ad1-fza-0396-04.html">schöne blaue Schuhe mit gelben Streifen, die hier zum Beispiel</a>. Pinke (andere!) habe ich schon, gelbe (ganz andere!) auch und grün ist schon länger kein Thema mehr, aber hey &#8211; blau! Vor allem in dieser knalligen Kombi. Kann man super zu allem und nichts tragen &#8211; mein persönliches Must-Have.</p>
<p>Und gerade von Adidas- von denen sollte ich eh viel mehr Schuhe haben, um endlich sicher zu wissen, welche Größe ich bei denen denn nun brauche. Da hatte ich nämlich mal ein Paar, das passte wirklich perfekt. Das waren aber auch in vielerlei Hinsicht die besten Schuhe I ever had, weil&#8230; Aber das ist ein anderes Thema und wäre nun wirklich ein schöner weiterer Beitrag für eine Serie.</p>
<p>*Oder das Eingeständnis einer längst existenten Serie sein.</p>
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		<title>Aufmerksamkeiten</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 10:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Flattr werde ich jetzt nicht erklären. Das haben viele andere getan &#8211; hier ein Beispiel. Und es gibt auch zahlreiche kluge Äußerungen zur Sinn- und Unsinnhaftigkeit des Ganzen und wie man es weiterentwickeln könnte.
Ich wollte jedenfalls nur kurz Bescheid sagen, dass das hier jetzt auch geht. Danke für die Aufmerksamkeit.
PS
Falls noch jemand zu Flattr eingeladen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://flattr.com/">Flattr</a> werde ich jetzt nicht erklären. <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/flattr/">Das haben viele andere getan &#8211; hier ein Beispiel</a>. Und es gibt auch zahlreiche <a href="http://sooth.de/2010/06/flattr-ein-moderner-selbstforderfonds/">kluge Äußerungen zur Sinn- und Unsinnhaftigkeit des Ganzen und wie man es weiterentwickeln könnte</a>.<br />
Ich wollte jedenfalls nur kurz Bescheid sagen, dass das hier jetzt auch geht. Danke für die Aufmerksamkeit.</p>
<p>PS<br />
Falls noch jemand zu Flattr eingeladen werden möchte, bitte melden, hier liegen noch Invites rum.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Querstreifen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 20:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mitbewohner]]></category>
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		<description><![CDATA[Als der Winter zu tauen begann, forderte PayPal sie auf, Antworten auf Sicherheitsfragen zu hinterlegen. &#8220;Wie hieß ihr erster Mitbewohner?&#8221; Sie schluckte. Gab seinen Namen ein. Und musste tagelang an ihn denken.
Längsstreifen.
Schachbrettmuster.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als der Winter zu tauen begann, forderte PayPal sie auf, Antworten auf Sicherheitsfragen zu hinterlegen. &#8220;Wie hieß ihr erster Mitbewohner?&#8221; Sie schluckte. Gab seinen Namen ein. Und musste tagelang an ihn denken.</p>
<p><a href="http://schuehsch.net/2010/06/08/langsstreifen/">Längsstreifen.</a><br />
<a href="http://schuehsch.net/2009/07/23/schachbrettmuster/">Schachbrettmuster.</a></p>
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		<title>Längsstreifen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 21:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Er atmete tief durch. Er wusste schon, dass sie es war, noch bevor er auf das Display seines Mobiltelefons schaute oder sie ihren Namen sagte. Er hatte für all Anrufe und Nachrichten von ihr einen besonderen Klingelton eingestellt.
“Hallo, ich bin’s.” 
&#8220;Hallo, nett dass du zurück rufst&#8221;, sagte er ruhig und konzentriert. Feuchte Hände hatte er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er atmete tief durch. Er wusste schon, dass sie es war, noch bevor er auf das Display seines Mobiltelefons schaute oder sie ihren Namen sagte. Er hatte für all Anrufe und Nachrichten von ihr einen besonderen Klingelton eingestellt.<br />
“Hallo, ich bin’s.” <span id="more-824"></span><br />
&#8220;Hallo, nett dass du zurück rufst&#8221;, sagte er ruhig und konzentriert. Feuchte Hände hatte er trotzdem. &#8220;Kannst Du mir beim Umzug helfen?&#8221;, fragte er und musste sich räuspern. Sie konnte. Zwei Stunden später war sie bei ihm. Unten im Hauseingang standen bereits Kartons als sie ankam. Er hatte sie nach dem Telefonat mit ihr voll gepackt und aus dem vierten Stock herunter getragen. Er stand neben den Kartons und reichte ihr eine Flasche Wasser, als sie aus dem Auto stieg. Ihm stand Schweiß auf der Stirn. Es war ein sehr warmer Spätherbst.<br />
Die Kartons waren in krakeliger Handschrift ordentlich beschriftet. &#8220;Ist da drinn, was drauf steht?&#8221; fragte sie stirnrunzelnd zur Begrüßung. Er bejahte. &#8220;Spießer!&#8221; Er streckte ihr die Zunge raus. Sie lachte. Die Sonne schien auf ihre Haare. Sie umarmten sich nicht. Sie trank Wasser aus der Flasche.<br />
Sie packten die Kartons in ihr Auto und gingen zusammen hoch in sein altes Zimmer. Die vollen Aschenbecher standen immer noch da, ebenso die PET-Flaschen. Wieder sagte sie nichts zur Unordnung und dem Gerümpel. Aber er kannte ihren Blick. &#8220;Die Flaschen bring ich zum Altglas, da kann sie sich dann ein Penner wegholen.&#8221;, erklärte er. Sie schaute ihn an. Sie lächelte. &#8220;Dafür, dass wir jetzt die letzten Kisten rüber fahren, steht hier noch ziemlich viel Kram.&#8221;, sagte sie. Sie nahm seinen kleinen Fernseher und trug ihn nach unten.<br />
Als sie zum zweiten Mal die Treppe hoch gingen, fragte er, wie ihr Tag war. Sie lachte verlegen. &#8220;Gut. Alles wie immer.&#8221; und einige Stufen weiter fragte sie: &#8220;Und bei dir?&#8221;, woraufhin er zu plappern anfing. In seinem Zimmer nahm sie einen Wäschekorb voller Bücher und er einen Müllsack mit Kleidern für die er keine andere Tasche hatte mit nach unten. Damit war ihr kleines Auto voll.<br />
&#8220;Du siehst gut aus.&#8221;, sagte sie als er ins Auto stieg. &#8220;Du auch.&#8221;, lächelte er. &#8220;Das liegt daran, dass ich nicht mehr rauche.&#8221; &#8220;Ach, das hast Du durchgehalten?&#8221; &#8220;Ja, seit bald drei Wochen. Man muss das einfach nur wollen.&#8221; Sie nickte stumm. Der Blick ihrer Augen veränderte sich.</p>
<p>&#8220;Hier&#8221;, er deutete auf einen Seiteneingang. Das Haus war frisch gestrichen. Auf einem Briefkasten im Hausflur klebte ein Pflaster auf das mit Kugelschreiber sein Name gekritzelt war. Die Fenster im Flur wurden offensichtlich regelmäßig geputzt. Sie sprang die Treppenstufen hoch. &#8220;Erster Stock!&#8221; rief er ihr nach. Vor der Tür wartete sie bis er aufgeschlossen hatte. Sie ging stumm durch die Wohnung und musterte jeden Raum eingehend. Im Wohnzimmer waren farbige Längsstreifen an der Wand und an der Schlafzimmerdecke über dem Bett Ornamente. An allen strategisch wichtigen Stellen ragten Kabel für Lampen aus Wände und Decken.<br />
In der Küche standen eine Waschmaschine, Einbauküche, Tisch und Stühle. Eine Glastür führte auf einen Balkon, zum Hinterhof raus. &#8220;Der Balkon hat zwar keine schöne Aussicht, aber um mal gemütlich ein Glas Rotwein zu trinken, ist er doch prima.&#8221; Sie schaute ihn an. &#8220;Seit wann trinkst du gemütlich Rotwein?&#8221;, fragte sie. &#8220;Es kommt immer auf die Gesellschaft an&#8221;, zwinkerte er ihr zu.<br />
&#8220;Das Bad ist halt nicht so toll.&#8221; Im schmalen langen Bad waren Badewanne, Waschbecken und WC. Der Raum war altmodisch grün gefliest, die Wände und die Decke darüber weiß gestrichen. &#8220;Naja&#8230; Der schwarze Fensterrahmen stört ein bisschen.&#8221;, sagte sie. Er blinzelte. &#8220;Das fand ich jetzt gar nicht. Aber die Fliesen mag ich nicht.&#8221; &#8220;Ach, den Style kann man übernehmen. Der Duschvorhang passt doch schon dazu.&#8221; &#8220;Hmm, ja, den wollte ich auch drinne lassen.&#8221;<br />
Im Wohnzimmer stand eine monströse Couch sowie Bett, Nachtschränke und Kleiderschrank im Schlafzimmer. Im letzten Raum drehte sie sich zu ihm um und sagte: &#8220;Ist ja alles schon eingerichtet. Woher hast du all die Möbel? Die habe ich noch nie bei dir gesehen.&#8221; &#8220;Die Couch ist ein Geschenk von einem Arbeitskollegen meiner Mutter, Tisch, Stühle und das Bett habe ich von der Vormieterin bekommen. Kühlschrank, Waschmaschine und den Kleiderschrank habe ich gekauft. Die Wände sind schön bemalt, nicht? Ich werde das so lassen.&#8221; Sie schaute ihn ernst an. Unter ihrem Blick legte er sich aufs Bett und sah an die verzierte Decke. Durch eine Handbewegung lud er sie ein, sich neben ihn zu legen. Sie blieb stehen und schaute. &#8220;Ja, hier werde ich es wohl eine Weile aushalten.&#8221;</p>
<p>&#8220;Komm, wir gehen noch in den Keller. Ich habe ein Schloss für die Tür gekauft und will sehen, ob es passt. Kommst Du?&#8221; Im Keller lagerten noch Spiegel, eine Stereoanlage, Lampen und ein Fernseher. Sie räumten zusammen seinen Verschlag auf. &#8220;Ich geh noch etwas trinken, willst du auch?&#8221; &#8220;Nein danke, ich fahr heim.&#8221; Er nickte und begleitete sie zum Wagen. Sie stieg ein und fuhr. Er sah ihr nach und fühlte sich leer.</p>
<p><a href="http://schuehsch.net/2009/07/23/schachbrettmuster/">Schachbrettmuster.</a></p>
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		<title>schuehchen</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 16:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Du. hast. ja. keine. Ahnung.
Habe ein Geschenk bekommen. Ein schönes. Ein schönes Paar Schuhe. Highly customized, jungfräulich weiß und fast zu schade, um im Alltag getragen zu werden. True shoelove, ick sachet euch.
Das ist ein Paar möchtegern-Chucks, bemalt mit Acrylfarben und Permanentmarker. Leider sind die Schuhe ein bisschen groß, wären also eher mit dicken Socken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><em>Du. hast. ja. keine. Ahnung.</em></p>
<p>Habe ein Geschenk bekommen. Ein schönes. Ein schönes Paar Schuhe. <a href="http://nikomi.deviantart.com/#">Highly customized</a>, jungfräulich weiß und fast zu schade, um im Alltag getragen zu werden. True shoelove, ick sachet euch.<br />
Das ist ein Paar möchtegern-Chucks, bemalt mit Acrylfarben und Permanentmarker. Leider sind die Schuhe ein bisschen groß, wären also eher mit dicken Socken und Stulpen im Winter zu tragen. Aber natürlich keinesfalls bei Regen! Und auch nicht auf Rasen! Niemals auf Volksfesten! Vielleicht kaufe ich mir eine Vitrine und stelle sie da rein. Aber wehe, es wird jetzt nicht ordentlich Sommer!</p>
<div align="center"><a href="http://www.schuehsch.net/wp-content/uploads/2010/0531_right.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.schuehsch.net/wp-content/uploads/2010/0531_right.jpg" alt="Schuhe von rechts" width="350" height="266" /></a> <span id="more-948"></span></p>
<div align="center"><a href="http://www.schuehsch.net/wp-content/uploads/2010/0531_left.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.schuehsch.net/wp-content/uploads/2010/0531_left.jpg" alt="linker Schuh" width="350" height="266" /></a></p>
<div align="center"><a href="http://www.schuehsch.net/wp-content/uploads/2010/0531_shoes.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.schuehsch.net/wp-content/uploads/2010/0531_shoes.jpg" alt="Schuhe" width="350" height="266" /></a><br />
Hiermit bedanke ich mich nochmals überschwenglichststst bei der <a href="http://nikomi.deviantart.com/#">wunderbaren Gestalterin Leefje</a>.</div>
</div>
</div>
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		<title>&gt;&gt; Strecken</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 09:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
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Am Anfang waren es zwanzig Kilometer. Die waren die weitesten, ohne Führerschein und mit einer Zugverbindung, über die der Schalterbeamte lachen mußte. Später schmolz dieses Problem auf das kleinere, ein Auto aufzutreiben. Wenn sie einander nicht besuchten, telefonierten sie, oder sie schrieben sich Briefe und Karten. Sie liebten sich mit der ganzen Abgeklärtheit ihres Alters: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Am Anfang waren es zwanzig Kilometer. Die waren die weitesten, ohne Führerschein und mit einer Zugverbindung, über die der Schalterbeamte lachen mußte. Später schmolz dieses Problem auf das kleinere, ein Auto aufzutreiben. Wenn sie einander nicht besuchten, telefonierten sie, oder sie schrieben sich Briefe und Karten. Sie liebten sich mit der ganzen Abgeklärtheit ihres Alters: Laß uns einander nie, niemals zur Last fallen. Und dann strahlten sie.</p>
<p>Die Entfernung wuchs: Er studierte anderswo, da hielt es auch sie nicht, und sie vergrößerte den Abstand um einige hundert Kilometer. Sie verbrachten viel Zeit in Zügen und waren Paar am Wochenende. Aber nur, wenn du wirklich nichts anderes vorhast, ja?</p>
<p>Bald kam ein Angebot, das er nicht ausschlagen konnte, und er verließ das Land. Mein Freund ist in Amerika, sagte sie und glaubte es selbst fast nur, wenn sie die fremden Briefmarken sah. Achttausend Kilometer, sprach sie vor sich hin; frequent flyer. Am Telefon machten sie einander großzügig Angebote: Ich möchte dich nicht gefangen halten. Wenn du nicht mehr willst … Und dann reisten sie wieder. Zeit war zu knapp für Alltag; Tränen fielen nur beim Abschied oder kurz danach.</p>
<p>Nach zu vielen interkontinentalen Jahren wollte sie Wurzeln und eine Sprache, in der sie sich zuhause fühlte. Ihm dagegen stand die Welt offen, auf jedem Erdteil eine Tür, und eine Weile dachten sie, jedes für sich, an getrennte Wege.</p>
<p>Dann kam er doch nach Hause; noch auf der Reise war es, um sein neues Leben mit ihr ans alte anzuknüpfen. Aber den Husten, den er mitbrachte, hatte er nicht von der Klimaanlage im Flieger: das machte Entfernungen plötzlich gleichgültig. Ihre Zeit teilte sie nun in Arbeitsstunden und die bei ihm auf der Station. Die Prognose war gut, die Ärzte in Maßen zuversichtlich; ein so junger, kräftiger Mann … Er sagte: Wenn ich das gewußt hätte, ich hätte andere Prioritäten gesetzt. Sie sagte: Ich würde dich so gerne anfassen dürfen.</p>
<p>Als er starb, gab es keinen Abschied. Sie konnte ihn nicht einmal bis zur Tür begleiten. Bei seiner Beerdigung trug sie Weiß, um überhaupt etwas zu sehen; danach wartete sie eine Weile, ob sie ihm nicht doch noch folgen würde. Schließlich widmete sie sich wieder ihrem Leben. Strecken maß sie weiterhin in Kilometern, aber die Zeit war eine andere geworden, flüchtig, keineswegs mehr verläßlich oder gar berechenbar.</p>
<p>by lakritze
</p></blockquote>
<p><a href="http://lakritze.wordpress.com/2010/05/10/strecken/">Bei Lakritze habe ich diese Geschichte gelesen</a> (Danke) und stehe ihr berührt hilflos gegenüber. Wie wenn der Wecker klingelt und man schon vergessen hatte, dass man wird aufwachen müssen.<br />
Zeit ist immer gleich vorbei. Man hat sie, wenn man nur will und es gibt nichts, was wertvoller ist. Ohmeingott, was habe ich für eine Angst, das zu vergessen. Was mir diese Geschichte gibt, haben andere schon anders formuliert: &#8220;Mitunter läuft man Gefahr, sich selbst unähnlich zu werden.&#8221; Focus. Es gibt immer ein Ziel.</p>
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		<title>Korrespondentin</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 11:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während der Hannover Messer habe ich mich als Bilder-Korrespondentin betätigt und Material über Roboter Fahrräder gesammelt. bemme51 hat daraus einen liebevollen, ausführlichen bescheidenen Blogpost gemacht. 
PS
Mit Robotern war da natürlich trotzdem was&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während der <a href="http://www.hannovermesse.de/homepage_d">Hannover Messer</a> habe ich mich als Bilder-Korrespondentin betätigt und Material über <del datetime="2010-04-25T19:03:38+00:00">Roboter</del> Fahrräder gesammelt. <a href="http://bemme51.blogspot.com/">bemme51</a> hat daraus einen <del datetime="2010-04-25T19:03:38+00:00">liebevollen, ausführlichen</del> bescheidenen <a href="http://bemme51.blogspot.com/2010/04/hannover-messe-fahrradmesse.html">Blogpost</a> gemacht. </p>
<p>PS<br />
<a href="http://twitpic.com/1h08by">Mit Robotern war da natürlich trotzdem was&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das gläserne Produkt</title>
		<link>http://schuehsch.net/2010/04/25/das-glaserne-produkt/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 19:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier sind die Folien zum Vortrag &#8220;Das gläserne Produkt&#8221;, den ich auf der re:publica2010 gehalten habe. Ich freu mich über Kommentare :)
Bilder vom Vortrag gibt es zum Beispiel auf flickr.
Das gläserne Produkt
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier sind die Folien zum Vortrag <a href="http://schuehsch.net/2010/04/11/action-action-action/">&#8220;Das gläserne Produkt&#8221;</a>, den ich auf der <a href="http://re-publica.de/10/">re:publica2010</a> gehalten habe. Ich freu mich über Kommentare :)<br />
Bilder vom Vortrag gibt es zum Beispiel <a href="http://www.flickr.com/photos/re-publica/4536846493/in/photostream/">auf flickr</a>.</p>
<div style="width:425px" id="__ss_3850320"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/schuehsch/das-glserne-produkt-3850320" title="Das gläserne Produkt">Das gläserne Produkt</a></strong><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=100407glserneprodukt-100425135537-phpapp01&#038;stripped_title=das-glserne-produkt-3850320" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=100407glserneprodukt-100425135537-phpapp01&#038;stripped_title=das-glserne-produkt-3850320" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object></div>
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		<title>Game over. Insert coins.</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 20:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
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 In den langen, langen Wintermonaten (tatsächlich habe ich über ein Jahr mit vielen Unterbrechungen daran gearbeitet) habe ich eine Mütze gestrickt. Meine erste Mütze ever sollte natürlich nicht irgendeine Mütze sein, sondern schon ein bisschen geeky mit einem Space Invader drauf. In neongrün (auf den Bildern erkennt man die Farbe leider nicht so toll), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<p><a href="http://schuehsch.net/wp-content/uploads/2010/0414muetze.jpg" rel="lightbox"><img src="http://schuehsch.net/wp-content/uploads/2010/0414muetze.jpg" alt="Spave-Invader-Mütze" vspace="2" hspace="2" align="left"  title="Tasche von der Frankfurter Buchmesse 2008" width="200" height="150"/></a> In den langen, langen Wintermonaten (tatsächlich habe ich über ein Jahr mit vielen Unterbrechungen daran gearbeitet) habe ich eine Mütze gestrickt. Meine erste Mütze ever sollte natürlich nicht irgendeine Mütze sein, sondern schon ein bisschen geeky mit einem <a href="http://www.spaceinvaders.de/">Space Invader</a> drauf. In neongrün (auf den Bildern erkennt man die Farbe leider nicht so toll), versteht sich.<br />
Das Motiv ist an sich recht dankbar, weil es so schön gleichmäßig und in Quadrate aufteilbar ist. Ich habe es mir auf kariertes Papier gezeichnet und für jedes Kästchen vier Maschen (also zwei nebeneinander und die zwei darüber) gezählt. Dann darf man sich nur beim Stricken nicht verzählen ;)<br />
</p>
<p><a href="http://schuehsch.net/wp-content/uploads/2010/0414knoten.jpg" rel="lightbox"><img src="http://schuehsch.net/wp-content/uploads/2010/0414knoten.jpg" alt="tasche.jpg" vspace="2" hspace="2" align="left"  title="Knoten auf der Innenseite der Mütze" width="150" height="200"/></a> Vor ein echtes Problem sah ich mich gestellt, als es an die zwei Farben ging. Eigentlich soll der Faden der Farbe, an der man gerade nicht strickt, hinten mit laufen. Da die Mütze aber recht eng werden sollte, hätten diese Fäden ewig lang sein müssen, um die Dehnung mit zu machen. Das habe ich x-mal versucht und die Fast-Mütze aufprobiert, war aber nie zufrieden.<br />
Letztendlich habe ich mich dazu entschieden, die Fäden nicht mitlaufen zu lassen, sondern durch zus chneiden und zu verknoten. Das war auch schwierig, weil diese Knoten nicht zu fest sein dürfen. Sieht sonst komisch aus, wenn das Gewebe auf dem Kopf gezogen wird. Sieht so auch komisch aus, aber nur innen&#8230;<br />
Da hab ich mir mit meiner ersten Mütze also ziemlich nen Wolf gestrickt (die ersten 20 Reihen habe ich auch drei Mal neu gemacht bis ich mir sicher war, wie breit ich das Bündchen haben möchte), aber auch viel dazu gelernt.<br />
Leider ist das gute Stück doch ein bisschen sehr zugig und es ist noch eine schlichte schwarze Mütze zum Drunterziehen fällig. Die strick ich aber nicht, die kauf ich.<br />
Ich bedanke mich natürlich herzlich für die Unterstützung bei allen, die anprobiert haben und mit mir Maschen gezählt haben ;)</p>
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		<title>Action, action, action!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 11:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freue mich über Besuch und Begleitung für Teepausen:
Vom 14. bis zum 16. April bin ich auf der re:publica in Berlin. Am 16. halte ich in der Kalkscheune ab 11 Uhr einen Vortrag über &#8220;Das gläserne Produkt&#8221;
Der Auftrag einer großen Warenhaus Holding ging am Dienstag Nachmittag ein. Mittwoch früh rollte dir Produktion an: 500 Tiefkühlpizzen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freue mich über Besuch und Begleitung für Teepausen:<br />
<strong>Vom 14. bis zum 16. April</strong> bin ich auf der re:publica in Berlin. Am 16. halte ich in der Kalkscheune ab 11 Uhr einen Vortrag über &#8220;<a href="http://re-publica.de/10/event-list/das-glaserne-produkt/">Das gläserne Produkt</a>&#8221;</p>
<blockquote><p>Der Auftrag einer großen Warenhaus Holding ging am Dienstag Nachmittag ein. Mittwoch früh rollte dir Produktion an: 500 Tiefkühlpizzen der Sorte Salami. Der Teig wird maschinell gefertigt, aber die Tomaten kommen vom Bio-Bauern, zwei Dörfer weiter. Die Pizza 1098765432 ist am frühen Abend fertig, kommt problemlos durch die Qualitätskontrolle und verlässt am Donnerstag mit vielen anderen die Fabrik. Während des Transports im LKW beträgt die Temperatur konstant -20° Celsius. Wegen eines Staus steigt der Carbon Footprint der Pizzen unerwartet hoch.<br />
Im Supermarkt angekommen wird die Pizza kurz zwischen gelagert und dann im Supermarkt in der Wiesenstraße eingeräumt. Am Montag wird sie verkauft und war von der Entnahme aus der Tiefkühltruhe bis zum Wiedereinfreien 47 Minuten ungekühlt.</p>
<p>Woher ich das weiß? Mein Kühlschrank liest gerade das Produktgedächtnis der Pizza 1098765432 aus, während mein Ofen sie automatisch nach den dort hinterlegten Angaben für mich zubereitet. </p></blockquote>
<p><strong>Ab dem 19. April</strong> betreuen Kollegen, Partner und ich (nur bis zum 21.) den Stand des <a href="http://www.dfki.de/web">Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz</a> auf der <a href="http://www.hannovermesse.de/homepage_d">Hannover Messe</a>. In Halle 17, Stand D27 stellen wir &#8220;Intelligente Produktion durch Nutzung Semantischer Digitaler Produktgedächtnisse&#8221; vor. Klingt ein bisschen sperrig, erklärt sich aber ganz hervorragend live am Exponat &#8211; ehrlich ;) </p>
<p><strong>Am 22. April</strong> verleihen die anderen Juroren und ich den <a href="http://saarland.website-award.net/">Saarländsichen Website Award 2010</a>. Die Veranstaltung findet ab 18 Uhr in der <a href="http://www.nk-kultur.de/Vermietung/vermietungenReithalle.htm">Stummschen Reithalle in Neunkrichen</a> statt und wird sicherlich nicht nur wegen des Rahmenprogramms sehr unterhaltsam.</p>
<blockquote><p>Programm<br />
18:00 Uhr: TJ-Wheels&#8230;the juggler on rollerskates!<br />
18:10 Uhr: Begrüßung<br />
Dr. Christoph Hartmann, Wirtschafts- und Wissenschaftsminister des Saarlandes<br />
18:20 Uhr: Talkrunde „Die Geheimnisse einer erfolgreichen Website“<br />
Jörg Müller, Gun Sails GmbH, Thomas Herbst, Music &#038; Sales GmbH, Bernhard Wendel, Stadtwerke Bliestal GmbH<br />
Moderation: Johannes Hoen, Kompetenzzentrum für elektronischen Geschäftsverkehr KEG Saar<br />
18:50 Uhr: Der Saarländische Website Award 2010: Zahlen und Fakten<br />
Sabine Betzholz-Schlüter, Kompetenzzentrum für elektronischen Geschäftsverkehr KEG Saar<br />
19:00 Uhr: Die Gewinner sind &#8230; Auszeichnung der Preisträger 2010<br />
19:30 Uhr: TJ-Wheels&#8230;the juggler on rollerskates!<br />
Ab 19:40 Uhr: Get together</p></blockquote>
<p><a href="http://www.kegsaar.de/keg/main.php?stid=2-1-0-0-0-0&#038;det=254">Als Gast kann man sich hier bis zum 16. April kostenlos anmelden</a>. Bevor jemand fragt: Die Preisträger sind noch geheim :)<br />
Würde mich freuen, neue Leute kennen zu lernen und Bekannte wieder zu treffen!</p>
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