Jobs to offer

workwork — Tags: — schuehsch @ 3. June 2008, 13:35

Vom 13. bis zum 15. Juni findet in Berlin ein Festival von und für Jugendliche statt - Berlin08. Seit ein paar Monaten helfe ich bei der Vorbereitung und jetzt, in der letzten - heißen - Phase, gibt es viel zu tun, dass noch Unterstützung gebraucht wird.

1. Für das Saarland wird jemand gesucht, der insgesamt 16 Stunden lang Flyer an die Zielgruppe (14 - 24jährige) verteilt. Es gibt über neun Euro pro Stunden zu verdienen. Haken: Das ganze muss so schnell wie möglich geschehen - am liebsten ab heute oder morgen. Man sollte aus dem Saarland kommen, wenn man das machen möchte.

2. Auf dem Festival selbst wird die Luft brennen; wir werden viel sehen, erleben und natürlich arbeiten. Da suche ich jemanden, der mich tatkräftig unterstützt, belastbar ist und Spaß hat, im Epizentrum eines Festivals mit über 10.000 Besuchern zu sitzen. Es ist keine Bedingung in Berlin oder sonst wo zu wohnen!

Bei Interesse bitte eine formlose Mail mit wenigen Sätzen warum Du Dich für geeignet hältst, so schnell wie möglich an mich schicken: antworten at schuehsch dot net. Danke, ich freu mich drauf :)

Katzen bei Xing

workwork — Tags: , — schuehsch @ 2. June 2008, 01:05

Um von vorne anzufangen: ich habe ein Profil bei Xing. So far so good. Aus verschiedenen Gründen bin ich Gruppen beigetreten. Aaand here it comes: Darunter eine Gruppe namens “Cat gang”. Am 29.5. bekam ich aus dieser Gruppe einen Hinweis auf einen Termin namens “Cat-Gang-Charity-Projekt”.

Sie sind zu diesem Event eingeladen
Titel: Cat-Gang-Charity-Projekt
Zeit: 29.05.2008, 20:00 — 30.06.2008, 12:00 (Ortszeit)
Ort: Internet (Deutschland) [...]

Inhaltlich geht es darum, für eine Katze namens Nena, die wegen Überzüchtung sehr anfällig sowie pflegebedürftig und deshalb schwer zu vermitteln ist. Diesem bedauernswerten Geschöpf soll durch eine Geldspende geholfen werden. Der Text von der Homepage eines Tierheims ist schlecht gequotet, mit zahlreichen Ausrufezeichen versehen, wirkt aber gerade noch seriös auf mich. Ich ignoriere die Nachricht.
In etwa 20 Stunden später bekomme ich ein Nachricht von der Dame, die bereits die Termineinladung verschickt hatte (offensichtlich gehen beide Nachrichten an alle Mitglieder der Gruppe):

Liebe Gangmembers,

da es offenbar nicht bei allen ankam, hier noch einmal deutlich per Mail:
Wer bei dem Termin zusagt, erklärt seine Bereitschaft, für die arme Nena zu spenden. Es geht nicht um ein Treffen o.ä. Deshalb habe ich beim Ort auch “Internet” angegeben ;) [...]

Ab hier ungefähr fange ich an, die Geschichte komisch zu finden. Etwa 24 Stunden nach der ersten Termineinladung, bekomme ich folgende Nachricht:

Sie sind zu diesem Event eingeladen
Titel: Cat-Gang-Charity-Projekt
Ortszeit: 15.06.2008, 12:00 — 30.06.2008, 12:00
Ihre Zeitzone: 15.06.2008, 09:00 — 30.06.2008, 09:00
Ort: kein Treffen, Überall (Französische Gebiete im südlichen Indischen Ozean)

Event Beschreibung
Wegen eines technischen Problems musste ich den Termin noch einmal neu hier rein setzen. Entschuldigt bitte das Wirrwarr.
Vielen Dank,
MiAu [...]

Dem folgte dann original der Text aus der ersten Einladung mit kleinen Ergänzungen, aber keinen Verbesserungen. Ab hier fragte ich mich: Was für technische Probleme? Hat womöglich jemand den Termin als unseriös gemeldet und das waren die Probleme? Ist das raffiniert ungeschicktes Marketing? Oder gibt es nicht nur Menschen, die Einladungstexte nicht vernünftig schreiben oder lesen können, sondern auch solche, die Termine zwar einstellen, aber nicht handlen können? Um es kurz zu machen: What the… ?

Pläne schmieden

workwork — Tags: , , , — schuehsch @ 26. May 2008, 11:04

Nachdem ich letzt Woche schon viel zu wenige Nächte “dahemm” im eigenen Bett geschlafen habe, nehme ich in dieser Woche Termine wahr, die in deutlicher geringerer Entfernung statt finden. Heute Abend fahre ich zum Girl Geek Dinner in Karlsruhe im Coppa Dos und freue mich sehr darauf, dort zum Beispiel Nicole Simon zu treffen und viele andere kennen zu lernen. Am Freitag werde ich sicher mal auf dem 7. Multimediakongress in Kaiserslautern vorbei schauen. Ich finde es gerade großartig, dass auch hier in der Gegend mal spannende Dinge passieren. Ist aber noch zu wenig, irgendjemand müsste da mal…

So, wie es ist

workwork — schuehsch @ 20. May 2008, 00:43

Morgen - im Sinne von: Nachdem ich geschlafen habe - werde ich drei Mal Frühstücken. Nach dem Schlafen irgendwas mit Tee zum Wachwerden, dann einen Snack im Flugzeug von airberlin und schließlich ganz gemütlich im Balzac am Savignyplatz in Berlin. Wahrscheinlich werde ich dort dann vor Aufregung gar nichts mehr essen können und muss dann am frühen Nachmittag noch ein viertes Mal frühstücken, tatsächlich entspannt und glücklich seufzend.
Hey, große Stadt, ich hätte nicht gedacht, dass ich das je sagen würde, aber… Ich freu mich auf Dich.

Hinter verschlossenen Türen

workwork — schuehsch @ 25. August 2007, 20:45

“Das hatten wir noch nie”, sagt der Technikchef vom Radialsystem.

Die Haupteingangstür des Gebäudes in dem gerade das Festival-Camp “9 to 5 - wir nennen es Arbeit” statt findet, hat einen Windfang. Die Tür danach ist nicht abschließbar, also ist es eigentlich kein Problem, wenn sie zufällt. Jetzt ist sie zugefallen und es ist aber ein Problem, denn sie geht nicht mehr auf. Einfach so. Keiner weiß warum. Zwei Techniker (die eigentlich immer alles können!), ein Secruity und ein paar andere Gestalten stehen ratlos auf beiden Seiten der Tür und malträtieren sie mit allem, was helfen könnte. Bisher hat nix geholfen.

Und dabei geht es doch in gut 30 Minuten wieder richtig heiß los hier…

Uh wow, doch alles wie immer. Die Techniker sind fit, die Tür ist wieder auf, alle sind willkommen :)

Der Arsch hat schon wieder so gut aufgelegt

workwork — schuehsch @ 24. August 2007, 16:22

So ist das also: arbeiten und leben in Berlin, auf dem Festival-Camp “9 to 5 - Wir nennen es Arbeit”

Was soll ich schreiben? Das Programm dürfte bekannt sein und der Masse der Pressevertreter nach zu urteilen, die hier rumschwirren, weiß mittlerweile auch die gesamte Republik bescheid. Ja, auch durch die Blogs des Landes dürfte sich herumsprechen, was hier geht - sogar Live-bloggen mit Beamer, Sofa und Leinwand war schon zu bestaunen (ehrlich! Da saßen zwei Mädels auf dem Rest der Couch und fragten sich, was der da wohl tut… Naja, benutzt ja auch nicht jeder Wordpress). Dementsprechend bin ich also a) spät drann und b) gibt es kaum noch was zu schreiben, was andere nicht schon beschrieben haben. Mir sind aber doch ein paar Dinge eingefallen, die vielleicht noch nicht jeder weiß:

Das Haus (Radialsystem V) ist toll. Ich würde hier gerne wohnen weil es überall Fenster, Sanitäranlagen und Steckdosen gibt. Allein diese Menge an Steckdosen… irre. Mein erster Blick fiel auf das Notausgang-Treppenhaus aus graustem Waschbeton und ich fühlte mich an eine üble Zeit in der siebten Klasse zurück erinnert. Aber, das ist gar nicht wahr. Hier gibt es auch viel Holz, wie gesagt Fenster und tolle Atmosphäre. Und einen Fahrstuhl - Gottseidank. Denn der Schlafsaal ist im fünften Stock und ich will gar nicht wissen, wer diesen Raum letzte Nacht ohne Fahrstuhl nicht erreicht hätte…

Auf die Gestaltung der Abhäng-Flächen ist mindestens so viel Zeit verwendet worden wie für die Planung des restlichen Programms. Es gibt Terassen, Sofaecken, Liegestühle, Musik und natürlich überall freies WLAN, Steckdosen sowie Schreibtische. Für Leute wie mich, die ihren Laptop nicht mitgeschleppt haben oder aus irgendwelchen anderen Gründen dieses essenzielle Arbeitsgerät der digitalen Bohème nicht dabei haben, stehen sogar Geräte zur Verfügung. So lässt sich wirklich arbeiten und leben. Schön gemacht.

Oh ja, und für solche, die doch lieber eine Bionade in der Hand halten als ewig ihren Laptop, für die gibt es eine wirklich sichere (Technik-) Garderobe. Deren Arbeit erinnert schon ein wenig an Passkontrollen in der DDR (was man alles zeigen soll! was die alles wissen wollen!), aber dafür ist dann eben alles Abgegebene in sicheren Händen.

Jaaa, natürlich ist das Programm auch toll. Als ich gestern (bzw. heute morgen so gegen vier) in Richtung Bett ging (Nachbarschaft, nicht der Schlafsaal), stieg ein Mann ins Auto. Meine Begleitung sprach ihn an und fragte, wie es ihm denn gefallen hätte. Der Mann begann zu fluchen: “Ach, der DJ, das Arsch, hat schon wieder so gut aufgelegt. Ich muss in drei Stunden auf der Arbeit sein.”

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