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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 16:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich stelle mir das so vor:
Als du an der Uni angefangen hast, brauchtest du Geld. In den ersten Semestern hast du BaFöG bezogen, dann wurde es dir aber zu doof, jedes Semester aufs neue deine Kontoauszüge durchsehen zu lassen. Darum hast du im 5. Semester angefangen, in der Universitätsbibliothek zu arbeiten. Du hast Aufsicht geführt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stelle mir das so vor:</p>
<p>Als du an der Uni angefangen hast, brauchtest du Geld. In den ersten Semestern hast du BaFöG bezogen, dann wurde es dir aber zu doof, jedes Semester aufs neue deine Kontoauszüge durchsehen zu lassen. Darum hast du im 5. Semester angefangen, in der Universitätsbibliothek zu arbeiten. Du hast Aufsicht geführt im Lesesaal, neue Bücher katalogisiert und irgendwann auch in der Ausleihe geholfen. Es war spannend, zum ersten Mal ins riesige Magazin zu gehen wo die Bücher nur nach Größe sortiert stehen, die richtigen zu finden, auf den Wagen zu packen und nach oben zu bringen. Dort dann wieder in Fächer sortieren und schließlich erleben, wie Menschen kommen, um diese Bücher abzuholen.<br />
Da war ein Professor, der kam jeden Tag. Er holte jeden Tag ein Buch ab. Immer nur eins und immer gegen 12. Als du ihn nach einigen Wochen <span id="more-1094"></span>gegen halb 1 in der Mensa gesehen hast, hast du verstanden, dass das ein Ritual war. Er holte sich ein Buch, ging damit in die Mensa, blätterte während des Essens darin und ging dann zurück an seinen Schreibtisch. Die Bücher brachten seine Aushilfen zurück, oft 20 Stück auf ein Mal.<br />
Da kam eine alte Dame immer viel zu spät mit ihren Büchern zurück. Die waren immer schon lange abgelaufen und sie hat sicherlich über 100 Euro Gebühren zahlen müssen. Bis du ihr erklärtest, dass sie sich ja auch per E-Mail auf das Ende der Leihfrist aufmerksam machen lassen könnte. Sie war begeistert und sagte: &#8220;Dann schicken Sie es doch bitte an schnupsimausihasi@gmail.com.&#8221; Sie merkte sich deinen Namen und immer wenn sie kam begrüßte sie dich freundlich mit deinem Namen und du dachtest: &#8220;Hallo schnupsimausihasi&#8221;.<br />
Tatsächlich fandest du die Arbeit in der Bibliothek interessant. Du lerntest schnell das System, nachdem Signaturen vergeben wurden, welche Bücher in die Lehrbuchsammlung gehörten und welche nicht und warum es von manchen Bücher fünf Exemplare aller Auflagen gab. Du hast auch gelernt, wo die Institutsbibliotheken auf dem Campus liegen, mit welchen anderen Bibliotheken Fernleihen gut klappen und wo sie anstrengend sind. Du lerntest neue Benutzerausweise zu bedrucken und freundlich aber bestimmt an ausstehende Gebühren zu erinnern. Du hast deine wöchentliche Stundenzahl aufstocken lassen und warst nun jeden Tag in der Bibliothek. Als du schon fast zwei Jahre dabei warst, durftest du ans Allerheiligste. Du bekamst einen Zugang zu dem System, mit dem die Erinnerungsmails an die Nutzenden verschickt wurden. Die meisten davon werden automatisiert verschickt, aber du konntest jeder zeit eingreifen und zum Beispiel schnupsimausihasi nur jede dritte Erinnerungsmail zukommen lassen, weil sie das System nur zu gut kannte. Hier konntest du auch ihre Daten einsehen.</p>
<p>Irgendwann saßt du an einem PC, mit dem Rücken zur Ausleihtheke und hast genau diese Erinnerungen bearbeitet, da lies dich eine Stimme zusammen zucken. Ein Mädchen brachte Bücher zurück, eine Kollegin kümmerte sich um sie und beim Klang der Stimme dieses Mädchens bist du zusammen gezuckt. Du trautest dich nicht, dich nach der schönen Stimme umzusehen, konntest sie nur Schemenhaft als Spiegelung auf deinem alten Bildschirm erkennen. Schnell war sie wieder weg.<br />
Du hast gelernt, Profile zu erkennen. Wenn jemand 10-12 Bücher innerhalb weniger Tage zum selben Thema auslieh, schrieb diese Person an einer Hausarbeit. Wenn es 5 Vormerkungen für dasselbe Buch gab, wurde das gerade in irgendeinem Seminar behandelt. Wenn jemand ungefähr 5 Bücher zu einem Thema auslieh und nach 3-6 Wochen zurück brachte und zu einem anderen Thema ähnlich viele Bücher auslieh, dann lernte diese Person für ihre Abschlussprüfungen.<br />
Dann kam das Mädchen wieder. Erst hast du sie nicht erkannt, weil sie nur lächelte, ihren Ausweis auf das Lesegerät legte und dich erwartungsvoll anschaute. Du hast zurück gelächelt, bist du zu den Fächern gegangen und hast ihre Bücher geholt. Du hast die Bücher ihrer Person zugeordnet und &#8220;Bitte&#8221; gesagt, als du ihr den Stapel über die Theke geschoben hast. &#8220;Danke.&#8221; Da war sie, die Stimme und du bist zusammen gezuckt. Sie hat gelächelt, die Bücher eingepackt und ist gegangen. &#8220;Tschüss&#8221;, hat sie gesagt und du konntest nur nicken. Du hast aus den großen Fenstern geschaut, ob sie draußen vorbei gehen würde, aber sie nahm eine andere Richtung.<br />
Du hast mit dir gerungen, im System ihre Daten nachzusehen, hast aber schließlich nach ihrem Namen geguckt. Den Namen hast du dir gemerkt. Sonst nichts. Wirklich nicht. Ich glaube dir.<br />
Nach vier Wochen war die Ausleihfrist für ihre Bücher abgelaufen und sie bekam automatisierte Erinnerungsmails. Nach fünf Wochen wurden die ersten Gebühren fällig. Nach sechs Wochen wurde sie wie alle vor ihr gesperrt und musste erst ihre Bücher zurück bringen, um neue ausleihen zu können. Nach acht Wochen rief sie an. Es war reiner Zufall, dass du abgehoben hast. Du bist schon bei der Begrüßung zusammen gezuckt und als sie ihren vollen Namen nannte noch Mal. Sie hätte sich verletzt und könne die Bücher erst in 10 Tagen zurück bringen. Sie entschuldigte sich und fragte, ob man die Gebühren aussetzen könnte, sie würde auch ein Attest bringen. Nicht nötig, du verstandst, das können wir schon machen, ja gern, dann bis dann. Du sahst sofort auf den Kalender. In 10 Tagen. Ok. Du würdest da sein.<br />
Als sie kam, humpelte sie ein bisschen, setzte das linke Bein nur sehr behutsam auf. Du hast gelächelt als sie kam, sie hat auch gelächelt und fing an, ihren Fall zu erklären, während sie die Bücher auspackte. Du hast sie nicht unterbrochen. Du wolltest ihr ja zuhören. Du hattest dir das alles sehr genau überlegt. Als sie fertig mit ihrer Erklärung war, lagen 11 Bücher vor dir auf dem Tisch und ihr Attest. &#8220;Danke, das Attest brauchen wir nicht. Ich war am Telefon als du angerufen hast und habe das alles geklärt. Geht es dir denn besser?&#8221; Danke ja, ungeschickt Handball gespielt, aber es geht schon wieder. Du loggst ihre Bücher zurück in das System und kassierst die Gebühren. Als du das Geld hast, sagst du: &#8220;Jetzt kannst du wieder Bücher ausleihen.&#8221; &#8211; &#8220;Prima, danke. Ich habe nämlich auch noch einiges zu tun.&#8221; Sie lächelte, Tschüss und ging. Ein Kollege machte dich darauf aufmerksam, dass du Nutzende Siezen sollst, auch wenn sie so alt sind wie du.<br />
Sie hatte Bücher über einen holländischen Autor und zur Geschichte Amsterdams ausgeliehen. Du liehst selbst einen Gedichtband vom selben Autor aus.<br />
Nach drei Wochen kam sie wieder. Du sahst sie schon durchs Fenster. Sie stellte ihr Rad draußen ab, schloss es an und kam herein. Sie lächelte dich an, legte ihren Ausweis aufs Lesegerät und du holtest ihre Bücher. 6 Werke zur Weimarer Klassik. Als sie mit den Büchern gehen wollte, sagtest du: &#8220;Viel Erfolg bei der Prüfung.&#8221; Sie drehte sich um, lächelte und sagte: &#8220;Danke.&#8221; stutzte aber dann und sagte: &#8220;Aber ich habe doch gar nicht erzählt, dass ich Prüfungen habe!?&#8221; Du wurdest rot, hast entschuldigend gelächelt und gesagt: &#8220;Naja, für eine Hausarbeit sind das zu wenig Bücher, oder?&#8221; &#8220;Stimmt.&#8221; Sie lächelte und ging. Das war knapp.<br />
So ging das vier Monat lang. Jedes Mal wenn sie Bücher zurück brachte und für eine neue Prüfung auslieh, fragtest du freundlich nach ihrem Bein, nach dem Verlauf der Prüfungen oder ihrem Rad und ob sie bei dem Wetter wirklich&#8230; Ein Mal kam sie und es war ein anderer Schalter mit einer Kollegin frei, sie wartete aber, bis du einen Jungen fertig bedient hattest und kam zu dir. Da wollte sie etwas zur Fernleihe wissen und du hast ihr alles erklärt und versprochen dafür zu sorgen, dass der Aufsatz schnell da sein würde &#8211; rechtzeitig zu ihrer letzten Prüfung.<br />
Dann setztest du dich sofort an den Rechner und hast dich um ihre Fernleihe gekümmert. Schon nach drei Tagen war der Aufsatz da. Aber du zögertest, ihr die Standardmail zustellen zu lassen. Ihre letzte Prüfung. Gut möglich, dass sie danach nie wieder kommen würde. Und ich glaube, da hast du noch ein bisschen nachgedacht und dann aber für deine Verhältnisse sehr schnell und sehr spontan gehandelt. Du hast die Mail losgeschickt und die Tackernadel mit der die von ihr gewünschten Kopien des Aufsatzes zusammengehalten wurden, geöffnet. Du hast auf einen Zettel geschrieben: &#8220;Herzlichen Glückwunsch zum Abschluss. Wenn ich darf, würde ich Dich gerne wieder sehen.&#8221; Dann deinen Namen und deine Telefonnummer. Dann hast du den ganzen Aufsatz kopiert, damit die Kopien auf demselben Papier waren wie deine Botschaft und hast alles zusammen getackert. Als sie den Aufsatz abholen kam, warst du nicht da. Du hast nur am nächsten Tag gesehen, dass er weg war.<br />
Dann geschah mehrere Wochen nichts und du musstest dich selbst um deinen Abschluss kümmern und warst immer seltener in der Bibliothek.</p>
<p>Es war an einem deiner letzten Tage in der Universitätsbibliothek und kurz vor Weihnachten. Da kam sie noch Mal. Sie hatte zwei Bücher in der Hand und wartete wieder darauf, dass du Zeit für sie hättest, lies andere Wartende vor, um von dir bedient zu werden. Sie lächelte und legte die Bücher auf die Theke: &#8220;Die letzten, die zurück gehen.&#8221; Du lächeltest und nahmst das erste Buch, um anhand der Signatur das Buch wieder ins System einzugeben. &#8220;Das Buch ist nicht von uns. Solche Signaturen haben wir nicht.&#8221; &#8211; &#8220;Oh, ach so. Tschuldigung. Tschüss!&#8221; Sie nahm die Bücher und ging. Auf der Theke vor dir blieb ein Umschlag liegen, auf dem stand dein Name. Den hast du schnell eingesteckt, damit niemand etwas bemerkte. Du hast dann ruhig und konzentriert deine Schicht zu ende gemacht, deine Jacke genommen und bist an die frische Luft gegangen. Draußen, vor dem Gebäude, hast du den Umschlag geöffnet.<br />
Dann bist du in den CIP-Pool gegangen um sie dort zu treffen. Zu deiner Überraschung saß sie dort hinter der Theke. Dann habt ihr euch ein bisschen unbeholfen unterhalten und seid miteinander ausgegangen. Bei einem Spaziergang hat sie dir erklärt, dass du ihr auch aufgefallen warst und sie schon vor deinem Zettel wusste, wer du bist. Als Mitarbeiterin des CIP-Pools konnte sie einsehen, welche Studierenden Sonderrechte, wie etwa den Zugriff auf das Allerheiligste der Universitätsbibliothek, hatten. Damit war sie noch nicht ganz sicher gewesen, wer du warst, aber bei ihrem Anruf hattest du dich mit deinem Nachnamen gemeldet und den hatte sie sich gemerkt. Und dann wart ihr sehr lange zusammen.</p>
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		<title>Zur freien Gestaltung</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 20:58:18 +0000</pubDate>
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Hinter den verschlossenen Türen dieser Stadt gibt es im Laufe der in wenigen Minuten beginnenden Woche wieder Wunderherrliches zu sehen. Und damit man weiß, an welche Türen man klopfen sollte, hier zwei Hinweise (die irgendwie auch in eigener Sache sind, stimmt schon):
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Abend kann man sich in der Aula auf dem Campus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="center"><a href="http://schuehsch.net/wp-content/uploads/buehne.jpg" rel="lightbox"><img src="http://schuehsch.net/wp-content/uploads/buehne.jpg" alt="buehne.jpg" vspace="2" hspace="2"  title="" width="400" height="282"/></a></div>
<p>
Hinter den verschlossenen Türen dieser Stadt gibt es im Laufe der in wenigen Minuten beginnenden Woche wieder Wunderherrliches zu sehen. Und damit man weiß, an welche Türen man klopfen sollte, hier zwei Hinweise (die irgendwie auch in eigener Sache sind, stimmt schon):<br />
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Abend kann man sich in der Aula auf dem Campus der <a href="http://www.uni-saarland.de/">Universität des Saarlandes</a> (die übrigens eine recht schicke neue Homepage hat) die Komödie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Importance_of_Being_Earnest">&#8220;The Importance of Being Earnest&#8221; von Oscar Wilde</a> anschauen. Es spielt <a href="http://act-saarland.com/">ACT, die englischsprachige Theatergruppe der UdS</a>. Karten kosten fünf Euro (vier ermäßigt) und zu erwerben sind sie entweder in der Mensa &#8211; täglich zwischen 11:30 und 13:30 Uhr, <a href="http://act-saarland.com/tickets/index.php">online</a>, oder an der Abendkasse (worauf ich mich nicht verlassen würde, der Ticketverkauf läuft ganz hervorragend). Die Türen öffnen sich an jedem der drei Abende um 19 Uhr, um 19:30 hebt sich der Vorhang.<br />
Am Freitagabend sollte man in der <a href="http://www.camerazwo.de/">Camera Zwo</a> vorbeischauen (was man sowieso immer sollte, schließlich wird hier keine Werbung mehr vor den Filmen gezeigt) um sich einen <a href="http://dichterdschungel.de/termine.html">Poetry Slam</a> zu Gemüte zu führen. Karten gibt es an der Kinokasse während der Öffnungszeiten des Kinos. Auch hier ist es nicht zu empfehlen, sich auf Reste an der Abendkasse zu verlassen. Die schwere Tür zum Kinosaal öffnen wir um 19:30 Uhr.<br />
Genug virtuelle Plakate aufgehängt &#8211; Viel Spaß!</p>
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		<title>erwischt!</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 06:49:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dass ich dem inhaltlich zustimme, sage ich nicht. Ich sage, dass das aussieht, als ob da jemand auf frischer Tat ertappt worden wäre. Auf dem Schild steht übrigens: &#8220;Plakatieren verboten! Zuwiderhandlung wird strafrechtlich verfolgt&#8221; &#8211; daran hat man sich ja sogar gehalten. Vielleicht möchten die Schildaufhänger aber auch darüber nachdenken, ein sich den modernen Mitteln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ich dem inhaltlich zustimme, sage ich nicht. Ich sage, dass das aussieht, als ob da jemand auf frischer Tat ertappt worden wäre. Auf dem Schild steht übrigens: &#8220;Plakatieren verboten! Zuwiderhandlung wird strafrechtlich verfolgt&#8221; &#8211; daran hat man sich ja sogar gehalten. Vielleicht möchten die Schildaufhänger aber auch darüber nachdenken, ein sich den modernen Mitteln politischer Parolen anzupassen. Schon schlimm, wenn man von der Realität überholt wird ;)</p>
<div align="center"><a href="http://schuehsch.net/wp-content/uploads/erwischt.jpg" rel="lightbox"><img src="http://schuehsch.net/wp-content/uploads/erwischt.jpg" alt="erwischt.jpg" vspace="2" hspace="2"  title="usbtampon.jpg" width="400" height="267"/></a></div>
<p></p>
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		<title>Wo bin ich?</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 14:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Damit die Saarbrücker Studenten und andere Campus-Besucher jetzt auch endlich offiziell wissen, wo sie eigentlich gerade sind &#8211; ein hübsches neues Straßenschild.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit die Saarbrücker Studenten und andere Campus-Besucher jetzt auch endlich offiziell wissen, wo sie eigentlich gerade sind &#8211; ein hübsches neues Straßenschild.</p>
<div align="center"><a href="http://schuehsch.net/wp-content/uploads/img_7517.jpg" rel="lightbox"><img src="http://schuehsch.net/wp-content/uploads/img_7517-200x300.jpg" alt="" title="campus" width="200" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-470" /></a></div>
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		<title>Horizontverengung</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 23:39:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zum Ferienanfang noch schnell Beobachtungen aus dem letzten Blockseminar. Über meine Mitstudenten lernte ich dort folgendes: Von 15 Studenten haben acht schon mal eine Leiche gesehen, so erklären sie durch Handheben auf Nachfrage des Dozenten. Beim Handzeichen lächelt nur eine Blondine, aus der ersten Reihe verklärt, die anderen Betroffenen schauen bedrückt.
Eine Studentin aus diesem Seminar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Ferienanfang noch schnell Beobachtungen aus dem letzten Blockseminar. Über meine Mitstudenten lernte ich dort folgendes: Von 15 Studenten haben acht schon mal eine Leiche gesehen, so erklären sie durch Handheben auf Nachfrage des Dozenten. Beim Handzeichen lächelt nur eine Blondine, aus der ersten Reihe verklärt, die anderen Betroffenen schauen bedrückt.<br />
Eine Studentin aus diesem Seminar hat komische Freunde, die Vampir-live-Rollenspiele veranstalten. Gefragt, warum ihre Freunde sowas täten, antwortet sie prompt, ohne Überlegen und Zögern: Realitätsflucht.</p>
<p>Eine andere war schon so oft in Transilvanien, dass sie Bräuche, von denen ich niemals wissen wollte erklären kann. Zum Beispiel ist es dort Brauch, die Toten nach 7 Jahren noch mal auszubuddeln und aufzubahren. Männer, die noch keinen Sex hatten und sterben, werden noch schnell verheiratet weil man glaubt, dass sie sonst zu Vampiren werden.</p>
<p>Nennt man sowas besorgniserregend oder open-minded?</p>
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		<title>Ablage B</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jul 2007 19:47:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Manchmal sind Amerikanische Vorbilder gar nicht so schlecht. Sie sind zum Beispiel dann ganz ok, wenn Sie die Institutsbibliothek der Germanistik dazu bringen, bis 23 Uhr geöffnet zu haben. Die haben jetzt also an Werktagen von 9 bis 23 Uhr auf und Samstags von 10 bis 15 Uhr. Der Slogan dazu: &#8220;Lust auf Late-Night-Lesen?&#8221; Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal sind Amerikanische Vorbilder gar nicht so schlecht. Sie sind zum Beispiel dann ganz ok, wenn Sie die Institutsbibliothek der Germanistik dazu bringen, bis 23 Uhr geöffnet zu haben. Die haben jetzt also an Werktagen von 9 bis 23 Uhr auf und Samstags von 10 bis 15 Uhr. Der Slogan dazu: &#8220;Lust auf Late-Night-Lesen?&#8221; Ich find&#8217; das prima (naja, ob ich den Slogan mag, überleg ich mir noch ^^) und habe die verlängerten Öffnungszeiten sogar schon genutzt. Bezahlt wird das nicht von den ekligen Studiengebühren, die es hier jetzt gibt, nein, sondern von gaaaaaanz anderem Uni-Geld (wie mir eine Fachkraft versicherte) sondern es wird alles dadurch finanzierbar, dass ein studentisches Unternehmen damit beauftragt wurde, die Bibliothek zu beaufsichtigen. Bis 17 Uhr Führen die Leute Aufsicht, die schon immer Aufsicht geführt haben und danach dann die Angestellten irgendwelcher studentischen Subunternehemer. Ist also alles ganz, ganz toll (ich geh einfach mal davon aus, dass die genau so kompetent sind und mehr als 5 Euro die Stunde bekommen). Was auch niemand gedacht hätte: Die Germanistik-Institutsbibliothek ist als erste derart amerikanisch-fortschrittlich und die anderen ziehen jetzt so allmählich nach. Die Amerikanistik sind angeblich die nächsten. Na denn.</p>
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		<title>wortlos</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 11:02:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[-ohne Worte-
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			<content:encoded><![CDATA[<div align="center"><a href="http://www.schuehsch.net/wp-content/uploads/anonymitat_gr.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.schuehsch.net/wp-content/uploads/anonymitat_kl.jpg" alt="Aushang an der Uni"/></a><br />-ohne Worte-</div>
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		<title>Hoch wissenschaftllich</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2007 11:21:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich studiere. Da kommt es vor, dass ich Vorlesungen bei Menschen habe, die einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht und auch schon wieder überschritten haben. Tolle Leute, die von irgendwas wirklich irre viel Ahnung haben. Bei so jemandem habe ich jeden Freitag Seminar.
Da lernen wir die wirklich wichtigen Dinge des professionelen Phonetiker-Daseins. Wenn man zum Beispiel eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich studiere. Da kommt es vor, dass ich Vorlesungen bei Menschen habe, die einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht und auch schon wieder überschritten haben. Tolle Leute, die von irgendwas wirklich irre viel Ahnung haben. Bei so jemandem habe ich jeden Freitag Seminar.</p>
<p>Da lernen wir die wirklich wichtigen Dinge des professionelen Phonetiker-Daseins. Wenn man zum Beispiel eine Studie machen will, muss man sich VORHER Gedanken machen über das wie und warum und so. Das macht man am besten nachts zwischen 2 und 3 Uhr bei einem Gläschen Wein. Das ist auch die beste Umgebung für die Auswertung solcher Studien. Wenn auf den Thesenpapieren keine Weinflecken sind, hat man was falsch gemacht.</p>
<p>Wenn man auf einer Konferenz ist, Vorträge hört und hält und so wichtig ist, dass man zwischen den Vorträgen sogar noch Zeug gefragt wird, sagt man am besten immer &#8220;Ja, aber was hätte ich sonst machen sollen?&#8221; Das geht immer und ist als hoch wissenschaftlich anerkannt. Ähnliches gilt auch, wenn ein Versuch trotz Gedanken, nächtlicher Stunden und Weinflecken irgendwie nichts gebracht hat, man aber doch etwas dazu veröffentlichen muss. Da schreibt man einfach &#8220;Das ist schwer zu operationalisieren.&#8221;</p>
<p>Schöne bunte Wissenschaft.</p>
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		<title>lil</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2007 18:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich telefonierte mit einem Freund. Und er fragte: &#8220;Und, was erlebst Du so Spannendes? &#8211; Deinem Blog nach zu urteilen ja nicht viel.&#8221; Allein schon, weil es ein Freund ist, den ich neulich mal erwähnte (und zu dem unguten Gefühl ein unspannendes Leben zu haben gesellt sich damit das Gefühl, eigentlich nur einen Freund zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich telefonierte mit einem Freund. Und er fragte: &#8220;Und, was erlebst Du so Spannendes? &#8211; Deinem Blog nach zu urteilen ja nicht viel.&#8221; Allein schon, weil es ein Freund ist, den ich neulich mal erwähnte (und zu dem unguten Gefühl ein unspannendes Leben zu haben gesellt sich damit das Gefühl, eigentlich nur einen Freund zu haben, mit dem ich regelmäßig telefoniere), blogge ich jetzt aus Trotz :p</p>
<p>Beginnen (quasi mit dem Hauptteil) möchte ich mit einem Geständnis. Heute sah ich an der Uni einen parasitär schwangeren Jungen mit DJ Bobo-T-Shirt. Nach drei Stunden Koma ging es mir wieder besser und ein Licht auf: Ich hatte auch mal eins. Ja, ein DJ Bobo-Shirt. Tatsächlich hatte ich das bis zu diesem Zeitpunkt verdrängt. Um mein Ansehen zu retten (wobei ich weiß, dass ich auf einem sehr schmalen Grad wandere und es mit Sicherheit Menschen gibt, die nach meinem Rettungsversuch nie wieder dieses Blog lesen werden), möchte ich sagen: Das war zu der Zeit, als ich auch ein Veltins-T-Shirt besaß.<br />
Jedenfalls: Wie kann man studieren, schwarz angezogen sein, einen Bierbauch haben _und_ ein DJ Bobo-Shirt tragen? Irgendwo hört&#8217;s doch auf, sollte man meinen.</p>
<p>Der schöne Schluss des Uni-Tages bildete heute ein Gespräch mit meiner Tschechisch-Lehrerin. Sie ist selbst Tschechin und ist eine typische solche, wenn sie nicht sogar den Urtypus der Tschechin für mich verkörpert. Jedenfalls sagte sie zu mir, dass ich eine richtige Pragerin sei und da ich diese ja ebenso toll finde wie Tschechinnen allgemein, war das ein schönes Kompliment. Da krieg ich doch  mal wieder Fernweh. Vor allem, weil ich noch so viele Kronen hier rum liegen habe&#8230; Aber damit kann ich ja auch in jedem C&#038;A bezahlen, hab ich gesehen&#8230;</p>
<p>Der Monster-Titel für meine anstehende geisteswissenschaftliche Magisterarbeit: <em>ARGH! Ich will Dir fressen.</em></p>
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		<title>Z1el</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 20:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schuehsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Studieren ist ja gar nicht so 1-fach, wie man immer denkt. Wahrscheinlich vor allem nicht so 1-fach wie ich es mir jetzt so im Endspurt denke&#8230; Schon im 2. Semester hätte ich mir nicht mehr vorstellen können, mehr als 18 Wochenstunden (und viel lieber nur 14) zu machen, geschweigedenn morgens um kurz vor 7 aufzustehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Studieren ist ja gar nicht so 1-fach, wie man immer denkt. Wahrscheinlich vor allem nicht so 1-fach wie ich es mir jetzt so im Endspurt denke&#8230; Schon im 2. Semester hätte ich mir nicht mehr vorstellen können, mehr als 18 Wochenstunden (und viel lieber nur 14) zu machen, geschweigedenn morgens um kurz vor 7 aufzustehen um vor der Uni noch schnell 3 Stunden arbeiten zu können. Da ich mir ja aber in den Kopf gesetzt habe, nach diesem Semester scheinfrei zu sein, muss ich mich natürlich ranhalten. Dieses Semester läuft seit Montag und für mich ist noch  nicht klar, ob es denn nun das letzte notwendige für mich sein wird, oder eben nicht. Tjaja, ich hatte da einen Stolperstein übersehen und der heißt: &#8220;10 Punkte + 1 Hauptseminar&#8221; und 10 Punkte sind erstaunlich viel, wenn man bis gestern noch dachte, dass man sie gar nicht braucht.</p>
<p>So beginnt das Semester also etwas bange für mich, fast schon ein bisschen chaotisch, aber schon schön &#8211; die Sonne macht&#8217;s :)</p>
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