Eine Woche im September 2001

Blogroll, Kultur, mit Bild — Tags: , , , , , , , — schuehsch @ 4. August 2011, 09:43

(c) Reinhard Karger, http://september-2001.net/ Ich bin zu einer Ausstellung eingeladen worden. Reinhard Karger war im September 2001 in New York und hat dort Bilder gemacht. Auch am 11. September und danach. 10 Jahre nach dem Datum werde diese nun in einer Fotoausstellung gezeigt. Ich kenne Reinhards politisches Fingerspitzengefühl und bin schon sehr gespannt. Noch dazu kann man auf dem Plakat schon einige Bilder sehen und die sind schön – oder wären es, wenn man nicht genau wüsste, woher der Rauch kommt und was das tolle Licht trüben wird. Die Ausstellung wird am 13. August eröffnet und geht bis zum 3. Oktober. Zu sehen sind die Bilder in der Patton Stiftung: Sustainable Trust (Saargemünder Straße 70, 66119 Saarbrücken), Mittwoch bis Freitag jeweils von 10 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Mehr Informationen gibt es auf der Facebook-Seite und dort kann man sich auch zur Vernissage anmelden (schade, dass gerade Facebook…).

Außerdem gibt es noch eine Seite zur Ausstellung: Die ist besonders erwähnenswert, weil dort in den Kommentaren auch Erzählungen der Nutzer gesammelt werden: “Wo warst Du am 11. September 2001?

“Der 11. September 2001, ein Dienstag, ist ein Tag, an den sich jeder erinnert. Und jeder weiß, wo er gewesen ist, wie er von den Anschlägen in den USA erfahren hat.”

Mir gefällt die schlichte Umsetzung und wie klein die Geschichten über so einen großen Tag sind. Schreibt euch dazu und wer kann, sollte sich diese Ausstellung anschauen. Eine spannende Idee, Reinhard! Und danke für dien Einladung :)

Bild: (c) Reinhard Karger, http://september-2001.net

Marie

Beetlebum Marie

Drüben bei Beetlebum, der autobiografischen online Graphic Novel von Johannes Kretzschmar, ist ein ein besonders toller Comic erschienen. Das ist schon was wert, wenn ein Mann klar formulieren kann, dass er sich durch Frauen die “alles” können in seiner Männlichkeit bedroht fühlt. Schade aber, dass es Männern überhaupt so geht. Begegnet einem viel zu oft und hat selten positive Konsequenzen. Und es passt auch sehr gut zu Berlin.
Passiert das eigentlich auch Frauen? Dass Frauen sich von Männern in ihrer Weiblichkeit bedroht fühlen?

Danke für den tollen Comic!

Unter Wasser

Alltag, mit Bild — Tags: , , , , — schuehsch @ 14. July 2011, 12:18

Herzchen im Dreck

Von Hörspielen und Haferflocken.

schuehchen

Gutenachtgeschichten, mit Bild — Tags: , , , , — schuehsch @ 31. May 2010, 18:16

Du. hast. ja. keine. Ahnung.

Habe ein Geschenk bekommen. Ein schönes. Ein schönes Paar Schuhe. Highly customized, jungfräulich weiß und fast zu schade, um im Alltag getragen zu werden. True shoelove, ick sachet euch.
Das ist ein Paar möchtegern-Chucks, bemalt mit Acrylfarben und Permanentmarker. Leider sind die Schuhe ein bisschen groß, wären also eher mit dicken Socken und Stulpen im Winter zu tragen. Aber natürlich keinesfalls bei Regen! Und auch nicht auf Rasen! Niemals auf Volksfesten! Vielleicht kaufe ich mir eine Vitrine und stelle sie da rein. Aber wehe, es wird jetzt nicht ordentlich Sommer!

Schuhe von rechts (more…)

Game over. Insert coins.

Alltag, mit Bild — Tags: , , , , , , , , , , — schuehsch @ 14. April 2010, 22:55

Spave-Invader-Mütze In den langen, langen Wintermonaten (tatsächlich habe ich über ein Jahr mit vielen Unterbrechungen daran gearbeitet) habe ich eine Mütze gestrickt. Meine erste Mütze ever sollte natürlich nicht irgendeine Mütze sein, sondern schon ein bisschen geeky mit einem Space Invader drauf. In neongrün (auf den Bildern erkennt man die Farbe leider nicht so toll), versteht sich.
Das Motiv ist an sich recht dankbar, weil es so schön gleichmäßig und in Quadrate aufteilbar ist. Ich habe es mir auf kariertes Papier gezeichnet und für jedes Kästchen vier Maschen (also zwei nebeneinander und die zwei darüber) gezählt. Dann darf man sich nur beim Stricken nicht verzählen ;)

tasche.jpg Vor ein echtes Problem sah ich mich gestellt, als es an die zwei Farben ging. Eigentlich soll der Faden der Farbe, an der man gerade nicht strickt, hinten mit laufen. Da die Mütze aber recht eng werden sollte, hätten diese Fäden ewig lang sein müssen, um die Dehnung mit zu machen. Das habe ich x-mal versucht und die Fast-Mütze aufprobiert, war aber nie zufrieden.
Letztendlich habe ich mich dazu entschieden, die Fäden nicht mitlaufen zu lassen, sondern durch zus chneiden und zu verknoten. Das war auch schwierig, weil diese Knoten nicht zu fest sein dürfen. Sieht sonst komisch aus, wenn das Gewebe auf dem Kopf gezogen wird. Sieht so auch komisch aus, aber nur innen…
Da hab ich mir mit meiner ersten Mütze also ziemlich nen Wolf gestrickt (die ersten 20 Reihen habe ich auch drei Mal neu gemacht bis ich mir sicher war, wie breit ich das Bündchen haben möchte), aber auch viel dazu gelernt.
Leider ist das gute Stück doch ein bisschen sehr zugig und es ist noch eine schlichte schwarze Mütze zum Drunterziehen fällig. Die strick ich aber nicht, die kauf ich.
Ich bedanke mich natürlich herzlich für die Unterstützung bei allen, die anprobiert haben und mit mir Maschen gezählt haben ;)

Menschen, Tiere, Sensationen

Alltag, mit Bild — Tags: , , , , — schuehsch @ 9. April 2010, 17:20

Ganz naiv denke ich häufig, die Spitze der Absurdität des “zivilisierten” Kapitalismus’ müsste doch langsam mal erreicht sein… Jetzt aber ganz bestimmt!Ist sie dann aber doch nie.

Fruchtgummi Möpse

via @isobello

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