schuehchen

Gutenachtgeschichten, mit Bild — Tags: , , , , — schuehsch @ 31. May 2010, 18:16

Du. hast. ja. keine. Ahnung.

Habe ein Geschenk bekommen. Ein schönes. Ein schönes Paar Schuhe. Highly customized, jungfräulich weiß und fast zu schade, um im Alltag getragen zu werden. True shoelove, ick sachet euch.
Das ist ein Paar möchtegern-Chucks, bemalt mit Acrylfarben und Permanentmarker. Leider sind die Schuhe ein bisschen groß, wären also eher mit dicken Socken und Stulpen im Winter zu tragen. Aber natürlich keinesfalls bei Regen! Und auch nicht auf Rasen! Niemals auf Volksfesten! Vielleicht kaufe ich mir eine Vitrine und stelle sie da rein. Aber wehe, es wird jetzt nicht ordentlich Sommer!

Schuhe von rechts (more…)

Game over. Insert coins.

Alltag, mit Bild — Tags: , , , , , , , , , , — schuehsch @ 14. April 2010, 22:55

Spave-Invader-Mütze In den langen, langen Wintermonaten (tatsächlich habe ich über ein Jahr mit vielen Unterbrechungen daran gearbeitet) habe ich eine Mütze gestrickt. Meine erste Mütze ever sollte natürlich nicht irgendeine Mütze sein, sondern schon ein bisschen geeky mit einem Space Invader drauf. In neongrün (auf den Bildern erkennt man die Farbe leider nicht so toll), versteht sich.
Das Motiv ist an sich recht dankbar, weil es so schön gleichmäßig und in Quadrate aufteilbar ist. Ich habe es mir auf kariertes Papier gezeichnet und für jedes Kästchen vier Maschen (also zwei nebeneinander und die zwei darüber) gezählt. Dann darf man sich nur beim Stricken nicht verzählen ;)

tasche.jpg Vor ein echtes Problem sah ich mich gestellt, als es an die zwei Farben ging. Eigentlich soll der Faden der Farbe, an der man gerade nicht strickt, hinten mit laufen. Da die Mütze aber recht eng werden sollte, hätten diese Fäden ewig lang sein müssen, um die Dehnung mit zu machen. Das habe ich x-mal versucht und die Fast-Mütze aufprobiert, war aber nie zufrieden.
Letztendlich habe ich mich dazu entschieden, die Fäden nicht mitlaufen zu lassen, sondern durch zus chneiden und zu verknoten. Das war auch schwierig, weil diese Knoten nicht zu fest sein dürfen. Sieht sonst komisch aus, wenn das Gewebe auf dem Kopf gezogen wird. Sieht so auch komisch aus, aber nur innen…
Da hab ich mir mit meiner ersten Mütze also ziemlich nen Wolf gestrickt (die ersten 20 Reihen habe ich auch drei Mal neu gemacht bis ich mir sicher war, wie breit ich das Bündchen haben möchte), aber auch viel dazu gelernt.
Leider ist das gute Stück doch ein bisschen sehr zugig und es ist noch eine schlichte schwarze Mütze zum Drunterziehen fällig. Die strick ich aber nicht, die kauf ich.
Ich bedanke mich natürlich herzlich für die Unterstützung bei allen, die anprobiert haben und mit mir Maschen gezählt haben ;)

Menschen, Tiere, Sensationen

Alltag, mit Bild — Tags: , , , , — schuehsch @ 9. April 2010, 17:20

Ganz naiv denke ich häufig, die Spitze der Absurdität des “zivilisierten” Kapitalismus’ müsste doch langsam mal erreicht sein… Jetzt aber ganz bestimmt!Ist sie dann aber doch nie.

Fruchtgummi Möpse

via @isobello

was vor mir da war

Alltag, mit Bild — Tags: , , , , , — schuehsch @ 7. April 2010, 16:16

Manche Menschen nehmen ein Kuscheltier und eigene Handtücher mit, wenn sie im Hotel übernachten. Nur so fühlen sie sich zuhause. Es gibt Menschen, die fühlen sich in ihrer eigenen Wohnung am wenigsten wohl. Für andere ist Zuhause immer da, wo das Herz ist.
In meine WG habe ich viel mitgebracht, habe viel gebastelt, repariert und umgeräumt. Aber wohl gefühlt habe ich mich schon immer. Wegen der Menschen hier und wegen der Dinge, die schon da waren, bevor ich hier einzog.

Verbraucherinformationen

Wichtige Verbraucherinformationen in gefließten Räumen. Man beachte besonders (more…)

Schweewittchen

mit Bild — Tags: , , — schuehsch @ 27. January 2010, 16:42
icon.jpg

“Pah! Das kann ich auch!” sagte sich Dornröschen. Sie färbte sich die Haare schwarz, lackierte sich die Fingernägel rot und verließ nie wieder das Haus.

schau mich an

mit Bild, unterwegs — Tags: , , , , , — schuehsch @ 6. July 2009, 22:45

maedel.jpgsoldat.jpg

Ich mag’s wenn sich die Wut entfacht und Menschen in die Kunst treibt. Wenn der Wahnsinn flammend grüßt, wenn die Träume Funken sprühen, Du Deine Dämonen bezwingst und ich es sehen kann. Manchmal sind Dämonen eindeutig sie selbst. Meistens nicht. Manchmal werden sie mit Kaffee & Zigaretten bis zur Trägheit vollgefüttert. Manchmal mit Alkohol regelmäßig fast ertränkt. Ich mag die Engel kurz vor dem Fall. Aber noch mehr die Dämonen kurz vorm Koma. Wenn Du Dich ihnen stellst, gegen sie angehst mit Deinen bloßen Händen, Gedanken und der nackten Haut. Wie Du Ihnen in die Augen siehst, den Geistern, sie erkennst und wenn der Wahnsinn flammend grüßt und es darum geht, diesem nicht anheim zu fallen. Ich mag die Spiegelung der Luft und wenn die Sehnsucht nie verpufft. Das Glas ist immer noch halbvoll, selbst wenn man ganz viel Blut verloren hat. Ich mag die Spiegelung der Luft, den Geruch nach Schweiß und das Wissen, hier wurde gekämpft. Darum mag ich Kunst, die sich mir widersetzt. Ich mag es, wenn ich Kunst nicht in ihrem Sein störe, sondern sie sich mir gierig entgegenreckt. All das mag ich.

wand.jpg

Die Abbildungen der Bilder leihe ich mir. Sie alle – die Ideen, die Schablonen und die Geschichten dahinter – gehören einem bestimmten Menschen, nicht mir.

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