Yay!

Blogroll, Links, mit Bild — Tags: , , , , , — schuehsch @ 1. February 2009, 14:38

Mensch, wie lange man Sachen prokrastinieren kann ist manchmal schon beeindruckend. Ich habe Post bekommen. Mich erreichte ein Päckchen aus Berlin. Das ist schon so lange her, dass ich nicht mehr genau weiß, wann denn eigentlich. Aber die sympathischen jungen Herren, denen ich die Post verdanke, haben freundlicherweise gebloggt, dass sie verschickt haben – man muss nicht alles wissen oder erinnern, nur wissen, wo man suchen muss. Ein Päckchen aus Berlin bekommen – das kommt ja schon mal vor, aber dass ich gewinne, das kommt nicht so oft vor.

Inhalt des Päckchens vom Stadtbahnblog

Bei Nico und Stefan im Blog gab es etwas zu finden und wer es fand, gewann. Da waren Nico und Stefan wirklich großzügig und haben alle bedacht, die mitgemacht haben: Burntime, searchparty, Martin et moi. Die Gummi-Cola ist schon leer, Schokakola wird mir die nächste Hausarbeit retten und die fritz-kola, auf die freu ich mich so sehr, dass ich sie mir noch aufhebe. Vielleicht hält sie ja sogar bis zur Picknickfahrt in Berlin durch ;) Vielen, vielen Dank!
Jetzt schreibe ich den Jungs noch eine Mail mit meinen nächsten Berlin-Terminen in der Hoffnung, dann Eis zu testen und Nahverkehrsticket entgegen nehmen zu können. Freue mich drauf!
Wenn dass so weitergeht, mag ich Berlin doch noch irgendwann und fahre da womöglich gerne hin – wie konnte das nur passieren ;)

“Bin ja Künstler und nicht doof.”

Kultur, Links, mit Bild — Tags: , , , , — schuehsch @ 22. January 2009, 23:31


Christoph Endres und Hauke Trustoff

Wie bereits erwähnt kam es am vergangenen Freitag in Saarbrücken erfreulicherweise dank des Engagements von Christoph und Hauke mal wieder zu einem Poetry Slam in der camera zwo.
Die Atmosphäre im Kino war super, obwohl es ein bisschen zu dunkel war. 300 Leute waren da – schön, dass es so viele waren und nicht mehr. Der größte Saal des Kinos war ausgelastet. An der Abendkasse gab es ziemlich schnell keine Karten mehr, das Potential einen noch größeren Raum zu füllen wäre also womöglich da. Das Publikum war ein bisschen träge, aber durchaus begeisterungsfähig – vielleicht müssen wir uns an das Großstadtflair eines vernünftig organisierten Poetry Slams erst noch gewöhnen.
Mit dabei waren (in der Reihenfolge ihres Auftretens) Moritz Neumeier, Christian Kallenbrunnen, Micha El Goehre, Nico Semsrott, Mark Heydrich, Manuell Sattler, Bleu Broode, Frank Martinelli, Fabian Herrmann und Andreas Weber. Ins Finale schafften es Micha El Goehre (“Ich habe einen Text und bin bereit, ihn einzusetzen.”), Bleu Broode (“Sie schmeckte nach Chips und Mundgeruch.”), Andreas Weber (“Bin ja Künstler und nicht doof.”) und Nico Semsrott (“Eine halbe Million Jahre und kein einziger Gedanke.”) – letzterer gewann dann auch verdient. Es gibt unter anderem Videos vom Saarländischen Rundfunk auf youtube und Bilder von mir auf flickr.

Die nächsten Slams sind am 15.05. und 16.10, ebenfalls in der camera zwo. Vorher, am 15.02., gibt es im Theater im Viertel “spoken word & slam poetry – Bühnenliteratur in Saarbrücken”; quasi Poetry Slam ohne Wettbewerb.

nicht mein Pulli

Blogroll, Links — Tags: , — schuehsch @ 9. December 2008, 22:44

Um das mal gesagt zu haben: von glueckauf habe ich viel gelernt (und werde sicherlich noch). Zum Beispiel, dass Shirts nicht gleich Shirts sind. Das war mir mal echt egal. War “halt was zum Anziehen, so irgendwie, ne!?”. Nun habe ich also dazu gelernt und wurde hellhörig, als ich von den “Feed me”-Shirts von 3DSupply gelesen habe. Sehr nette Idee, nicht nur kurz vor Weihnachten.
Mit so einem Post wie diesem hier, indem man auf den Shop von 3DSupply (neben dem üblichen Nerd-Programm find ich unter den Girlie-Shirts auch nicht gerade Genie-Streiche, aber doch Tragbares: “I <3 Mixtapes” (wobei – darf man jetzt wieder rot auf lila? War das nicht mal pfui?), “Ich will nen Emo als Haustier”) verweist (und nein, ich müsste das noch nicht mal tun und hier Shirts loben, es reicht quasi, den link zu bloggen), sich hier einträgt und den Link zum Post hinterlässt, hat man sich das Kleidungsstück (wobei es anscheinend keine Girlie-Shirts gibt!?) schon verdient. Super Sache.

Update 12.12.08: Und es ist schon da! Männer-S ist relativ groß, nur so als Tipp bei der Größen-Entscheidung ;)

via bemme51

bunter Popfeminismus

Buch, Links, mit Bild — Tags: , , , — schuehsch @ 3. December 2008, 02:51


Man könnte meinen, es wäre Fasching, so bunt ist das Gelände der Saarlanduni gerade dekoriert. Wer ist schuld? Der Popfeminismus. Am Donnerstag um 18 Uhr gibt es in der Aula Aufklärungsunterricht zum Thema Popfeminismus mit der Intro-Redakteurin und Missy Magazine-Heruasgeberin Sonja Eismann. Die hat einen Sammelband zum Thema Popfeminismus gemacht: “Hot Topic: Popfeminismus heute” – “über Frauen zwischen Feminismus und Pop, Prekariat und Boheme” Das klingt mal alles sehr hip und cool und ich weiß nicht, ob ich es mögen werde, aber anschauen werde ich es mir bestimmt. Die Plakate sind jedenfalls schön bunt und offensichtlich in liebevoller Handarbeit gefertigt mit Schnibbellayout gestaltet worden.

eigentlich wollte ich doch nur…

Links — Tags: , , , — schuehsch @ 1. August 2008, 13:16

Es ergab sich zu jener Zeit, dass es notwendig erschien, eine Armbanduhr zu besitzen. Es gibt einfach (noch?) zu viele Leute, die ein ständiges aufs-Handy-schauen als unsagbar unhöflich empfinden und nicht verstehen, dass man doch nur die Uhrzeit wissen will und bei weitem nicht auf einen erlösenden Anruf hofft.
Als nun meine neue Uhr mich per Post erreichte (bestellt hatte ich online bei irgendeinem Shop, den irgendwer irgendwann mal in twitter verlinkt hatte) war mir spontan so langweilig, dass ich ein Bild von ihr getwitpict habe. Das war eine super Idee, jetzt weiß ich nämlich, was ich falsch gemacht habe.
Klimaschutz! Ich hätte mir aus Klimaschutzgründen eine mechanische Uhr kaufen müssen. Sowas aber auch…

P.S.
Abgesehen davon, dass das “Ziffernblatt” nicht extra beleuchtbar ist, ist die Uhr große Klasse!

ver-bunden.

Alltag, Links, Test, mit Bild — Tags: , , , , , — schuehsch @ , 12:24

‘n büschen spät, but still.
So läuft das heute: Katti, ihres Zeichens Internet-Mädchen aus Bochum twitpicte vor ein paar Wochen ein Bild von einem Instant-Tee. Honigartiges Zeug von nectaflor, genannt MyTea, das sich in Wasser lösen und einen leckeren Tee ergeben soll. Als neugieriges Mädchen fragte ich sie in direkter Nachricht, wo es das denn gäbe und bekam auch prompt die Antwort: “noch nicht wirklich probiert, gibts in vier Sorten (Exotik-Grüntee, Kräuter, Zwetschge-Salbei, Beere), gekauft bei dm. Teuer.” Also stiefelte ich in Flip-Flops zu einer Filiale der Drogerie-Kette dm um Instant-Tee zu kaufen. Um diesen Teil abzukürzen: Das gestaltete sich erstaunlich schwierig. Sowas gab es nicht und wie man mir in gepflegtem Saarländisch erklärte, gäb es sowas auch nicht. Naja, das wusste ich zwar besser, brachte aber nicht genügend Elan auf, der Verkäuferin das Konzept von twitter, twitpic und überhaupt dem Web2.0 zu erklären. Allein mal in unserer Fußgängerzone hat dm ja immerhin zwei Filialen. Aber auch die zweite Filiale hatte das Zeug nicht. Und Rossmann auch nicht. instant_tee_my_tea
So gingen Wochen ins Land. Dann gab es doch tatsächlich dieses Instant-Tee-Zeug auch im Saarbrücker dm. W-a-h-n-s-i-n-n! Mittlerweile gab es online in Kattis Blog bereits einen Erfahrungsbericht über die Sorte “Fruchtige Beeren”. Da schnitt das Zeug eher mies ab, zu süß meint die Kollegin.
Also habe ich eine andere Sorte – Zwetschgen Salbei – zugelegt und ausprobiert. Und jetzt bin ich auch da, wo dieser Text hin soll und aber eigentlich auch direkt schon wieder vorbei ist. Nämlich: war gar nicht schlecht. Es schmeckt nach dem, wonach es laut Packung schmecken soll. Es schmeckt nicht so, wie ein gewöhnlicher Aufguss, nein, sondern ist schon ganz ordentlich gesüßt. Mir ist das aber nicht zu viel. Bemerkenswert: sogar in kaltem Wasser löst sich das Konzentrat tatsächlich problemlos auf. Farblich ganz nett – sieht halbwegs nach Tee aus. Was ich nicht mag und weshalb ich es wahrscheinlich auch nicht wieder kaufen werde: der Nachgeschmack, den Sirupe und Instant-Getränke so häufig mit sich bringen.
Ja, so läuft das heute. Ich kaufe mir, was Leute ein paar 100 Kilometer entfernt von mir nicht lecker finden, weil ich neugierig bin und jeder Schritt ist nachvollziehbar, irgendwo im Internet dokumentiert. Man kann das beängstigend finden oder einfach alles, was man an Medienkompetenz und Menschenvertrauen hat, zusammenkratzen und sich hineinstürzen. Das gilt nicht nur für Privatpersonen. Wenn wir alle Glück haben, lesen das alles nämlich auch die Instant-Tee-Hersteller und feilen noch ein bisschen an ihrem Produkt.

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