Leseempfehlung: “Kinder dürfen doch nachmittags nicht…” (…auf der Strasse spielen! Opa, hast Du das schon wieder vergessen?) von Michael Jäger. Eine traurige und schön geschriebene Geschichte.
PS
Noch 55 Minuten lang mitzeichnen, auf die Straße gehen und dort laut seine Meinung sagen… man kann viel tun, damit das nicht wahr wird.
Dieser Text ist an Menschen adressiert, die mindestens drei Bedeutungen des Wortes “Schwenker” kennen.
Wenn man in Saarbrücken lebt oder häufiger hier ist, begegnet man dem Nauwieser Viertel (es gibt auch ein Blog zum Viertel, aber das ist leider eingeschlafen). Vielleicht lernt man unfreiwillig die liebreizenden Ecken dieses In-Viertels kennen – die Straßenführung ist nicht ganz einfach und die Verteilung von Einbahnstraßen erscheint willkürlich. Vielleicht kommt man aber auch mit Absicht her – Gründe gäbe es viele (und nein, ein kostenloser Parkplatz gehört gewiss nicht dazu). Einer dieser Gründe wäre zum Beispiel das Nauwieser Viertelfest. Ein Fest, das alle mögen (auch wenn es jedes Jahr wieder Spaß macht, sich darüber zu beschweren, dass man überhaupt nicht hat schlafen können und Betrunkene in den Hinterhof gepinkelt haben).
Zu jedem Fest gibt es eine VIERTELVOR, ein kostenloses Magazin über das Viertel und das Fest und warum das alles so toll ist. Für die diesjähriges Ausgabe von VIERTELVOR macht André Mailänder Portraits von Menschen, die hier leben. Einige werden dort also abgedruckt. Außerdem soll es später im Jahr eine kleine Ausstellung zu diesem Projekt geben. An alle Menschen, die hier wohnen: Lasst Euch fotografieren! Und sagt Euren Freunden, dass sie sich fotografieren lassen sollen! Ich verspreche: Es geht ganz schnell, tut überhaupt nicht weh, macht aber einen Heidenspaß =D
Ort:
Fotoprojektgalerie André Mailänder
Nauwieserstraße 50, 66111 Saarbrücken
Zeiten:
Montag, 8. Juni, 13 – 15 Uhr
Dienstag, 9. Juni, 17 – 20 Uhr
Mittwoch, 10. Juni, 17 – 19 Uhr
Donnerstag, 11. Juni, 12 – 17 Uhr
Weitere Zeiten gibt’s als Aushang im Schaufenster der Galerie.
PS
Und wenn ihr schon hingeht, dann sagt bescheid, vielleicht lässt sich ein spontanes Tweetup organisieren :)

In der von mir sehr geschätzten Frauenzeitschrift Maxi (was nichts mit dem Namen zu tun hat, sie könnte auch… Cinderella heißen und ich fände sie doof, schließlich geht’s ja um den Inhalt) gab es in der Ausgabe Februar 2009 (wobei ich betonen möchte, dass ich dieses Heft gelegentlich geschenkt bekomme und nicht kaufe!) ein Dossier “essen”. Dabei – man ahnt es – ging es nicht um die schöne Stadt im Ruhrgebiet (was vielleicht meinen Ex-Mitbewohner interessiert hätte), sondern um Ernährung: “Viele Ernährungs-Tricks, um gesund, schlank und fit zu bleiben. Plus: neuer Trend “Diät-Stalking”. Und Profis geben Abnehm-Tipps”. So wird das Dossier auf Seite 125 eingeleitet und beginnt dann mit “entweder… oder…” in jeweils ca. fünf Sätzen wird erklärt ob und wenn ja warum Biogemüse dem vom Markt vorzuziehen ist, ob Frisches oder Tiefgekühltes besser ist und eben auch, ob man lieber Bier oder Wein trinken solle. Wie genau in diesem Falle der Wortlaut ist, kann man oben lesen.
Ein herrliches Beispiel für Verharmlosung. Schade, dass nicht auf die Frage, ob eine Zigarette oder ein Zigarillo die Konzentration und Aufmerksamkeit mehr fördert.
Wenn wir schon bei Auswahlmöglichkeiten sind: Am Sonntag ist Europawahl, super Event, unbedingt mitmachen ;) (Auswahlhilfe, die mir gut gefällt)