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mit Bild, unterwegs, workwork — Tags: , , , , , , , — schuehsch @ 4. April 2009, 13:32

Eine Internetkonferenz ohne Internet, das ist schon… Hätte man anders erwartet. Und es ob nun die fehlerhafte Software oder ein kaputtes Kabel war – schade. Andererseits kümmert sich bestimmt spätestens ab nächstem Jahr gar niemand mehr um WLAN, weil jeder sein eigenes Internet mitbringt ;)
Die re:publica 09 war trotz zahlreicher belangloser Talks, nicht zuletzt dank der produktiven Kontakte zu anderen Teilnehmern, eine interessante Veranstaltung. Es ist viel darüber getwittert worden, gibt Massen von Bildern und nachdem der live Stream schon nicht vorhanden so durchwachsen funktionierte, wird es hoffentlich auch bald Videos geben.

Mapping the global blogosphere Der erste Vortrag den ich gesehen habe, war “Mapping the global blogosphere” von John Kelly und fand im Fridrichstadtpalast statt. Sehr anschaulicher Vortrag, sehr informativ und voller Informationen, die ich so noch nicht gehört hatte. Gelungen!
Hier im Hintergrund ist die Folie zu sehen auf der die Blogosphären verschiedener Länder abgebildet sind. Ganz unten rechts zum Beispiel Russland. Auf dem zweiten Screen, den ich hier abgeschnitten habe, stand übrigens sehr lange “WLAN kommt bald”.

Die Medienwelt im Wandel Die Medienwelt im Wandel
Die beiden Podien des ersten Tages: Die Medienwelt im Wandel (links) mit Peter Hogenkamp, Jakob Augstein, Helmut Lehnert und Petra Müller (gab es da nicht eine Änderung in der Besetzung?), moderiert von Johnny Haeusler und Blogs in Deutschland (rechts) mit Robert Basic, Markus Beckedahl, Stefan Niggemeier, Sascha Pallenberg und Thomas Knüwer als Moderator. Beide Podien waren maßgeblich mit für meinen negativen Eindruck vom ersten Tag verantwortlich.

Die Twitterwall im Friedrichstadtpalast Die Medienwelt im Wandel
Wirklich super, wenn sie denn funktioniert hat: die Twitterwall im Friedrichstadtpalast. Und mehr so als Allegorie zu verstehen: Ein Router in der Kalkscheune im großen Saal. An dieser Stelle möchte ich den Hinweis vom Orga-Team wiederholen: Es gibt zu allen Veranstaltung die Möglichkeit, online Feedback abzugeben. Wer meckert sollte auch Verbesserungsvorschläge machen können – also ran da.
Insgesamt bin ich mir sicher, dass es gar nicht so leicht ist, in einem vierköpfigen Team gleichberechtigt eine so stark kommentierte und in der Öffentlichkeit stehende Veranstaltung zu organisieren. Es werden nie alle zufrieden sein, aber ich sehe in dem Programm doch deutliche Bemühungen, verschiedene Themen aufzugreifen. Man hätte es sich auch noch deutlich einfacher machen und ganz auf Abwechslung pfeifen können. Vielleicht war es letztes Jahr so einfach, der Veranstaltung ein eigenes, spezielles Gesicht zu geben, weil Microblogging das große Ding war. Etwas vergleichbares hat sich in diesem Jahr nicht herauskristallisiert. Meiner Ansicht nach wäre das eine gute Gelegenheit gewesen (wie zum Beispiel die aktuelle brand eins es Firmen mit angesichts der Krise leeren Auftragsbüchern nahe legt), zu diskutieren und zu spekulieren. Johnnys Gedanken aus der Keynote – werden wir “Sceniors” und was wird das verändern? Wie verändert es Familie und Bildung, wenn Kinders selbstverständlich ein iPhone benutzen? – hätten da richtungsweisend sein können.

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