Anna und die Liebe

mit Bild — Tags: , , , , , , , — schuehsch @ 26. January 2009, 17:34

anna und die liebe In nebenstehendem Bild sind ein paar Fehler versteckt. Wer sie findet, bekommt kein Eis.

Das ist doch echt Quatsch. “Das schüchternste Mädchen der Welt” (ja, ich rede nur über das Plakat, der Rest interessiert mich noch weniger) sieht niemals so aus. Das Schüchternste Mädchen meiner Welt würde keinesfalls eine derartig ausgeschnittene Bluse und die für dieses Dekolleté dazugehörige Unterwäsche tragen (oder sich womöglich, wie man so schön sagt, “sich die Brüste machen lassen”), hätte keine künstlichen Fingernägel (warum auch?) und sicherlich würde sie sich nicht im Besitz von Lipgloss befinden, geschweige denn, diesen auch anwenden. Aber für Bilder zu einer TV-Serie zu der sie dank ihrer Schüchternheit (!) gekommen ist, würde sie sich natürlich all dieses Zeug von ihren sehr viel weniger schüchternen und deutlich erfahreneren Freundinnen ausleihen oder beibringen lassen. Wo ist hier grad noch mal der Denkfehler?
Für wie dumm will man uns denn noch verkaufen?
Und: Jaja, ich rieche es auch schon rotten. Das Fernsehen.

“The dreams in wich I’m dying are the best I’ve ever had”

Gutenachtgeschichten — Tags: , , , , — schuehsch @ 25. January 2009, 17:28

It has been exactly eleven months and one day that somebody I do not know and for sure never met wrote me a note saying he loves me. He wrote this as a private note to me on a social platform I am not using any more, I just logged in to delete my account. And saw his note.
I feel something.

“Bin ja Künstler und nicht doof.”

Kultur, Links, mit Bild — Tags: , , , , — schuehsch @ 22. January 2009, 23:31


Christoph Endres und Hauke Trustoff

Wie bereits erwähnt kam es am vergangenen Freitag in Saarbrücken erfreulicherweise dank des Engagements von Christoph und Hauke mal wieder zu einem Poetry Slam in der camera zwo.
Die Atmosphäre im Kino war super, obwohl es ein bisschen zu dunkel war. 300 Leute waren da – schön, dass es so viele waren und nicht mehr. Der größte Saal des Kinos war ausgelastet. An der Abendkasse gab es ziemlich schnell keine Karten mehr, das Potential einen noch größeren Raum zu füllen wäre also womöglich da. Das Publikum war ein bisschen träge, aber durchaus begeisterungsfähig – vielleicht müssen wir uns an das Großstadtflair eines vernünftig organisierten Poetry Slams erst noch gewöhnen.
Mit dabei waren (in der Reihenfolge ihres Auftretens) Moritz Neumeier, Christian Kallenbrunnen, Micha El Goehre, Nico Semsrott, Mark Heydrich, Manuell Sattler, Bleu Broode, Frank Martinelli, Fabian Herrmann und Andreas Weber. Ins Finale schafften es Micha El Goehre (”Ich habe einen Text und bin bereit, ihn einzusetzen.”), Bleu Broode (”Sie schmeckte nach Chips und Mundgeruch.”), Andreas Weber (”Bin ja Künstler und nicht doof.”) und Nico Semsrott (”Eine halbe Million Jahre und kein einziger Gedanke.”) – letzterer gewann dann auch verdient. Es gibt unter anderem Videos vom Saarländischen Rundfunk auf youtube und Bilder von mir auf flickr.

Die nächsten Slams sind am 15.05. und 16.10, ebenfalls in der camera zwo. Vorher, am 15.02., gibt es im Theater im Viertel “spoken word & slam poetry – Bühnenliteratur in Saarbrücken”; quasi Poetry Slam ohne Wettbewerb.

bis morgen

Kultur, mit Bild — Tags: , , , — schuehsch @ 15. January 2009, 23:14

Morgen, am 16. Januar findet in der Camera Zwo der bisher größte Poetry Slam in Saarbrücken statt. Beginn der Veranstaltung ist 20:00 Uhr, Eintritt kostet vier Euro. Es ist ratsam, früh da zu sein, wenn man einen Sitzplatz haben will…
Bei den letzten Slams mussten leider immer Leute nach hause geschickt werden, weil der Veranstaltung ausverkauft war. Dieses Mal sind im Vorverkauf 300 Karten und es gibt nicht mehr viele – also ran da ;) Die Organisatoren sind wie die letzten Male auch Christoph und Hauke – zuhause auf dichterdschungel.de. Beide werden auch am Mikrophon zu sehen sein, außerdem Slamer aus ganz Deutschland.

Maxi lesen, wenn man Missy kennt

Test — Tags: , , , , , , — schuehsch @ 4. January 2009, 23:28

Aus ungeklärten Gründen, die viel mit Zufälligkeiten zu tun haben, befindet sich die September 2008 Ausgabe der Maxi (Deutschland) in meinem Besitz. Das theoretisch beiliegende “Plus: ‘Green Glamour’ – der große Style-Guide (52 Seiten!)” kam mir abhanden, bevor ich ihn eines Blickes würdigen konnte. Mein Maxi-Exemplar habe ich nach dem Missy Magazine gelesen und schubse nun folgende Auffälligkeiten in Pixel.

Der erste Eindruck, den der Umschlag komplett alleine macht, stimmt korrekt ein. Das Papier ist nichts Besonderes, das Layout auch nicht, von den angepriesenen Themen finde ich genau eines spannend: “Der Job neben dem Job – wie man mit einer guten Idee glücklich wird” (ist dann doch nur wenig mehr als eine Bilderserie mit langen Bildtexten). Es geht in der Hälfte der Titelthemen um Männer. (more…)

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