es blinkt, es wabert, es blubbert, es ist niedlich

Test — Tags: , , , , , , , , , , — schuehsch @ 7. December 2008, 21:23

Seit drei Stunden ist mein mir:ror ausgepackt – irgendwas kleines aus der nabaztag-Familie – und ich erzähl mal grad, wie’s so ist. Willkommen in der Zukunft!

Was ist es?
Vor mir liegt das Internet der Dinge liegen ein mir:ror (RFID-Lesegerät in Form eines USB-Tasssenwärmers), zwei nano:ztags (Mini-Häschen mit passiven RFID tags) und drei ztamps (briefmarkengroße selbstklebende passive RFID tags in knalligen Farben). Im Gegensatz zu violet bin ich jetzt mal konsequent und schreibe alle Bezeichnungen klein.

Und jetzt?
Wie mich die Packung anweist besuche ich www.violet.net/start/mirror und installiere die mirware (was mit 7,5 MB für Windows noch erträglich ist – für Mac sind’s 21,5 oO). Das Setup fordert mich auf, den mir:ror an einen freien USB-Port zu stecken – kaum geschehen blinkt und blubbert es und mir wird schon ganz anders – cute!!!!1!1!!elf!
Die Installation bzw. Anmeldung auf der Homepage (gehen nahtlos ineinander über) finde ich etwas unübersichtlich, stocke mehrfach, weil ich den richtigen Button nicht finde oder klicke mich wahllos durch die Homepage auf der Suche nach anything.

Was tut es denn?
Den ztamps und den nano:ztags kann man Appilcations zuweisen, die diese initiieren, sobald man sie auf den mir:ror setzt / stellt / legt bzw. bis auf etwa 1,5cm daran heran führt. Das können Nachrichten sein, die man sich zuschicken lässt, man kann sich etwas vorlesen lassen oder Programme anweisen, etwas zu tun.
Einer meiner ztamps kommt sobald sie da ist, an meine neue Kamera und öffnet die Programme, die ich zur Bildübertragung und -archivierung nutze. Einen meiner nano:ztags habe ich in der Küche deponiert. Er merkt sich, wann ich ihn zum letzten Mal auf den mir:ror getan hab – was ich jedes Mal tue, wenn ich aus der Küche komme. So weiß ich, wann ich den Tee aufgegossen oder etwas in den Backofen geschoben habe, was ich ständig vergesse.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich einen der ztamps an meinen Schlüsselbund tun und ihn jedes mal twittern lassen will, wenn ich nach hause komme (will ich so durchsichtig sein?). Momentan wird mir beim Auflegen nur angesagt, wie das Wetter wird, aber den twitter-account hab ich schon am angelegt.
Schön wäre, wenn mich eines der RFID-Dinge daran erinnern würde, dass ich es vor fünf Minuten auf den mir:ror getan habe; dass der Tee also seit fünf Minuten zieht. Das kann allerdings nur der große nabaztag, wenn ich das richtig verstehe. Auch die weck-mich-mit-einer-mp3-Datei-meiner-Wahl-Application geht anscheinend nur mit dem Nabaztag. Das ist schade, weil das Funktionen sind, die ich sehr gern nutzen würde.
In jedem Falle funktioniert nichts ohne meinen Computer und ohne Internet. Das bedeutet natürlich auch, dass meine Du-hast-Tee-aufgegossen-Gedächtnisstütze nicht funktioniert, wenn ich den Rechner nicht anhabe und den mache ich normalerweise nicht zum Teekochen an. Aber hey, sau niedlich das Zeug. Es blinkt, wabert, macht niedliche Geräusche, ist bunt und natürlich kann ich die Stimme einstellen, mit der es zu mir spricht (aktuell habe ich so einen Briten am Wickel, nicht schlecht).
Was ich auch überhaupt noch nicht ausprobiert habe, sind die Kommunikationsmöglichkeiten der nano:ztags und co mit denen anderer Nutzer.

Tja.
Es ist recht offensichtlich, dass ich die Funktionen eines nabaztags vermisse, vielleicht sehe ich aber auch nur noch nicht alle Möglichkeiten. Ich spiele erst mal ein bisschen damit rum, erprobe es einige Wochen und überlege mir dann, ob ich mir noch ein großes Häschen dazu kaufe. Einiges bleibt auch noch auszuprobieren und so wird es wohl in ein paar Wochen einen weiteren Artikel dazu geben. Bilder muss ich auch nach reichen.
Bis dahin würde ich aber erst mal trotz des relativ geringen Preises nicht dazu raten, sich dieses Set zuzulegen – ohne nabaztag scheint es nur halb so viel Spaß zu machen, wie es könnte.

5 Comments »

  1. ich will fotos!!!

    Comment by andreas — 7. December 2008 @ 22:17
  2. Hm ansich schon sehr lustig, aber dass die Infos erstmal alle über einen Server irgendwo gehen…..

    P.S. TwitterIdee: NEIN!

    Comment by .andi — 8. December 2008 @ 01:53
  3. Also Fotos und mehr Infomationen kannst Du auch bei uns entweder auf nabaztag-blog.de oder im Forum unter http://www.mynabaztag.de finden.

    Das alles über einen Server läuft ist in diesen Bereich leider notwenig da es sich nur um Lesegeräte handelt, zudem läßt sich so natürlich nahtlos auf den Nabaztag oder der Dal Lampe zugreifen.

    Und als letzes, ein mirror macht auch schon alleine sehr viel spaß und freude, natürlich wird es dann in Kobination mit einen Nabaztag nochmals getoppt, aber die möglichkieten sind in beiden Fällen Grezenlos …

    Comment by Frankie — 11. December 2008 @ 17:25
  4. sehr lustiges zeug – danke für den schönen Artikel.

    Comment by Sebastian — 18. December 2008 @ 11:49
  5. @Sebastian Gern.
    @andreas Und Bilder sind quasi halbfertig, kommt alles :)
    @andi okok, ich lass es :p
    @Frankie Danke für den Hinweis :)

    Comment by schuehsch — 28. January 2009 @ 23:55

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