“Brauchen Frauen Girl Geek Dinner und ein Magazin wie Missy?” ist die falsche Frage. “Wollen wir das?” muss es richtig heißen. Wollen wir kollektiv aufgemuntert werden und uns zusammenrotten, weil wir es ach-so-schwer haben? Die Antwort kann nur “Nein!” – mit geballten Fäusten – heißen. Was will dann dieses Magazin von uns?
Eine konzentrierte Lektüre der ersten Ausgabe des Missy Magazine. (more…)
Mein Handy ist bescheuert. Ich mag es nicht. Brauche dringend ein ordentliches. Ich will ein richtig tolles. An das iPhone glaube ich noch nicht und an diese Geschichte aus dem Hause google, will ich erst mal in Händen halten und dann lästern. Also schreibe ich jetzt nicht darüber, was für ein Telefon ich mir kaufe und warum – inklusive unvermeidlicher Technik-Schnickschnack-Abwägungen. Lieber schreibe ich mir die Frustration im Sinne von alles-scheiße-nichts-geht vom Leib.
Ganz speziell habe ich es heute auf (more…)
Seitdem schreckte er jeden Morgen vor dem Weckerklingeln hoch. Seitdem stand er immer sofort auf, sobald er wach war. Er ging ins Bad, war schnell fertig, zog sich an. Seitdem war er immer schlicht gekleidet. Er wollte nicht unnötig auffallen. Seitdem hatte er unfassbar viel zu tun. Er war den ganzen Tag damit beschäftigt, Dinge zu erledigen. Für alles hatte er To-Do-Listen. Auf DIN A 5 Zetteln notierte er mit schwarzem Fineliner, was er zu den Mahlzeiten zu essen, auf der Arbeit zu tun, in Telefonaten zu sagen und im Supermarkt zu kaufen hatte. Fein säuberlich gefaltet, ineinander gelegt und nach Tageszeit sortiert, steckten sie als kleines Bündel in (more…)
Paulinepauline hat ein Buchmesse-Twitter-Blogger-Pl0gbar-Treffen ins Leben gerufen. Wer am Donnerstag, 16.10. auf der Frankfurter Buchmesse ist und abends ein bisschen Zeit hat, sollte sich um 19:30 in Orfeos Erben einfinden.
Es ist Herbst. Vor einem Kindergarten stehen herbstlich verfärbte Ahornbäume an einer Bushaltestelle. Eine Frau und ein ein kleines Mädchen stellen sich unter die Bäume und warten auf einen Bus. Das Kind hebt ein verfärbtes Ahornblatt auf, hält es zur Frau und fragt: “Mama, ist der Blatt wunderschön?”. Gelangweilt schaut die Gefragte hinunter. “Naja, es ist halt gelb.” Das Kind lässt den Arm sinken und schaut auf das Blatt. Dann lässt es das Ahornblatt zu Boden segeln.
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Es ist so einfach, daneben zu stehen und sich zu denken, dass man dem kleinen Mädchen die Welt besser erklären könnte, auf so eine Frage mit einer ganzen Geschichte antworten und zum Basteln Laub mit nach Hause nehmen würde. Aber vielleicht würde sowas das kleine Mädchen auch langweilen.
Und heute fiel mir noch ein, dass man loben könnte, dass die als Mutter angesprochene nicht einfach gesagt hat: “Es heißt DAS Blatt.”