T61 plural

mit Bild — Tags: , , , , , , — schuehsch @ 30. August 2008, 15:46

Und die Kinder?

Alltag — Tags: , , , , , — schuehsch @ , 14:33

“Ich muss gleich wieder los, meine Kleine, elf Monate alt, zahnt.”, bedauert eine Teilnehmerin des FrauenBarCamps aus München ihr frühes Gehen. “Normalerweise hätte ich sie mitgebracht, aber sie schreit momentan nur, da hätte niemand was von.” Es sind keine Kinder auf dem FrauenBarCamp. Es gibt auch keine Kinderbetreuung hier. “Ich bin total froh, dass es hier keine Kinderbetreuung gibt.”, sagt eine Teilnehmerin aus der Schweiz. “Denn, wenn es sie gäbe, wäre ich überhaupt nicht entspannt und müsste das Kind heute Abend ins Bett bringen. Jetzt ist das Kind bei seinem Vater, der kümmert sich, ich kann entspannt hier sein und auch heute Abend mit zur Party kommen.”
Kinder sind ein Thema.

FrauenBarCamp München

mit Bild — Tags: , , , , — schuehsch @ , 13:25

Das Programm:
Sessions auf dem FrauenBarCamp in München, 30.8.08

Was bisher geschah:
Phänomenales Frühstück! Nette Leute (natürlich), gut ausgestattet Räume, nur ein bisschen warm ist es – draußen sind aber auch gefühlte 30 Grad. Fraglich ob erstaunlich, aber auffällig: Deutlich mehr ThinkPads hier als Macs. Die ersten Sessions sind vorbei, wir 70 Frauen sitzen in der zweiten Runde – gestärkt mit eisgekühlten Chai Latte. Es geht um zweierlei Social Networks. Einerseits für Frauen, andererseits für Verlage. Es ist spannend, die Zielgruppe über sich selbst diskutieren zu hören. Es sei noch mal verwiesen auf den Friendfeedroom, in dem alles, was mit #frauenbc gekennzeichnet wird, auftaucht und auf alles, was bei twitter zum Thema FrauenBarCamp aufläuft.

Qype: MultiBox in Saarbrücken

Test — Tags: , , , — schuehsch @ 28. August 2008, 23:07

Die MultiBox ist toll. Ich habe jetzt extra 24 Stunden mit dem Schreiben der Rezension gewartet, weil ich immer so euphorisch bin, aber ich bin immer noch euphorisch.
Man kann in der MultiBox essen und es gibt jeden Tag ein anderes Gericht (die Wochenspeisekarte wird auf der Homepage veröffentlicht), aber natürlich mit Ausweichmöglichkeiten, falls man das Tagesgericht nicht mag. Darüberhinaus gibt es viele kleinere Gerichte wie Wraps, Kuchen, Salate und Burger. Die Gerichte sind abwechslungsreich. Von deftigen saarländischen Gerichten über Gutbürgerliches bis hin zu hoher Küche ist alles dabei. Preislich absolut erschwinglich (auch hier noch mal der Hinweis auf die Homepage, dort stehen auch Preise).
Getränke nimmt man sich einfach vorne aus den Kühlschränken, sucht sich einen Platz, schaut auf die Karte und dann kommt auch schon ein Kellner. Von Tim und David bedient und beraten zu werden macht Spaß. Die beiden sind nett, haben tolle Ideen und sind sehr freundlich und offen.
Das Essen ist überaus lecker. Schon ein kleiner Salat als Vorspeise ist mit angebratenen Champions, Paprika, Tomaten, Sesamkernen, kunstvoll drapierten Nudel-Gebilden und dekorativ verteiltem Dressing ist hübsch und schmackhaft. Mit viel Liebe zum Detail und noch mehr Liebe zu gutem Essen wird hier zubereitet. Die Portionen sind großzügig, aber nicht überdimensioniert.
Gespeist wird mit Esskultur. Das Restaurant ist stilsicher und gemütlich eingerichtet. Von bequemen Sofas über elegante Barhocker gibt es viele Sitzgelegenheiten, alles farblich abgestimmt in hellen Räumen.
Seit dem 25.8. gibt es laut Homepage einen Lieferservice, den habe ich aber noch nicht ausprobiert. Sollte ich wohl mal machen, vielleicht offenbart sich mir dann, warum das Restaurant ausgerechnet MultiBox heißt.
Das Restaurant gibt es seit etwa drei Monaten und es liegt an einer der Ausfallstraßen in Richtung Frankreich. Trotzdem ist der Laden super zu erreichen: die Busse 106 und 107 halten direkt vor der Tür (Haltestelle Keplerstraße), einige Parkplätze sind vorhanden.
Das Motto “Futtern wie bei Muttern” ist mit Sicherheit schon mal da gewesen, ich finde aber, dass es hier nicht zu viel versprochen ist. Ich habe mich wohl gefühlt, bin satt geworden und komme gerne wieder.
Mein Beitrag zu MultiBox – ich bin schuehsch – auf Qype.

BraCamp

Alltag — Tags: , , , , — schuehsch @ 22. August 2008, 11:20

Am 30. August findet von 10 bis 19 Uhr das erste BarCamp für Frauen in München statt. Ich fahr da mal hin.
Wahrscheinlich bin ich sogar total die Zielgruppe, wird nämlich (Achtung, Achtung, ich gebe ein großes Geheimnis preis, bitte nicht weitersagen) mein erstes BarCamp. Allerdings möchte ich betonen, dass das Zufall ist und ich nicht zu diesem BarCamp fahre, weil es endlich eines ist, zu dem ich mich hintraue, sondern einfach weil es zeitlich und örtlich in meine Planung passt. Es ist sogar eher so, dass ich zweifle, ob wir so eine Veranstaltung brauchen. Aber das und ob sie nicht ein Bedürfnis erfüllt, überlege ich mir, wenn ich da bin.
Und wenn ich schon mal da bin, geh ich natürlich auch aufs Girl Geek Dinner am 29. August. Das wird also alles ganz spannend und ich freue mich sehr, dass mein ThinkPad heile und mitnehmbar ist, sonst käme ich mir komisch vor.

k(n)app daneben

Test, mit Bild — Tags: , , , , — schuehsch @ 16. August 2008, 11:02

Manchmal bin ich in Drogerie-Märkten und kaufe dort ein. Neulich kaufte ich dort einen Stift. Achtung, Männer, ab jetzt kommt nur noch redundanter Frauen-Schwachsinn, lest mal was anderes! Ich trage seit Jahren Kajal (Ja, Männer, auf Wikipedia steht, was das ist), habe aber nur den ersten kleinen Bruchteil dieser Zeit tatsächlich die Stifte für den Lidstrich benutzt. Sehr viel mehr Morgen (danke an die brunchbox für das Prägen und direkt positive Konnotieren dieses Plurals) habe ich mit Liquid Eyelinern (ab jetzt verlässt uns Wikipedia, die verstehen den Unterschied nicht; und überhaupt, Kerl: Was liest Du noch hier?) vor einem Spiegel verbracht. Ich habe Produkte verschiedener Firmen probiert, keine rechte Präferenz gehabt nur zwei Dinge haben sich als wichtig heraus gestellt: 1. nicht den ALLERbilligsten kaufen. Die Tusche kann so… billig sein, dass einem die Wimpern ausfallen (gilt ja auch genau so und eigentlich noch viel mehr für Mascara). 2. mit der Form und Stabilität der Pinsel- / Stiftspitze steht und fällt alles. Für mich funktionieren kleine Pinsel schlechter als die Stifte mit den Filzspitzen. Und da habe ich nun ein Modell entdeckt, das ganz toll zu sein verspricht: Liquid Eye Liner von Nivea Beauté.
Anmalen kann man sich mit dem ganz gut, sogar so, dass keine Korrekturen nötig sind, aber in der B-Note gibt es große Abzüge. Die Handhabung ist katastrophal. Die Kappe muss man mit viel Kraft abziehen, woran ich morgens im Bad häufig mit entweder feuchten oder cremigen Händen scheitere. Natürlich soll der Stift nicht austrocknen, weshalb er fest zu verschließen sein muss, aber das muss anders zu lösen sein, ehrlich (Hurrah für Gewinde! Handwerker, are you with me?).
Auf dem Stift steht “Mit der Spitze nach unten aufbewahren”. Gern, aber wie? Die Kappe ist zwar immerhin abgeflacht, bietet aber nicht genügend Fläche. Wenn ich den wie selbst gewünscht auf die Kappe gestellten Stift auch nur anatme, fällt er schon wieder um. Das ist ungefähr so wie “Verbinden Sie alles mit der roten Schraube” und dann keine rote Schraube beilegen (Ja, wer als männlicher Leser bis hierhin durchgehalten hat wird belohnt). Jaja, man kennt das.
Also, Nivea Beauté, macht da mal bitte neue Kappen drauf.
kthxbye.

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