Und wenn ich es mir recht überlege, war ich noch nie wirklich da. Modellparlamente aus der 10. Klasse zählen mal einfach nicht. Also fahre ich da jetzt mal hin, nehme an irgendeinem internationalen Theatercamp, das ganz bestimmt nicht von Scientology ist, teil und hoffe inständig, mal das Meer zu Gesicht zu bekommen (erwähnte ich schon, dass einer der wenigen echten Nachteile der Stadt in der ich lebe der ist, dass es kein Meer und insgesamt zu wenig Wasser hat?). Das wird ein Weilchen dauern. Erwartet mich nicht vor dem 14. Juli zurück.
Bin gespannt, wie das Internet aussieht, wenn ich wieder da bin. Habt eine schöne Zeit und wartet nicht auf Postkarten! *wink*
Das findet man, wenn man bei flickr nach schuehsch sucht und ganz nach unten scrollt. Schöne neue Welt.
Die breits erwähnte Party in meiner WG findet genau jetzt statt. Wer gerne dabei wäre, es aber nicht sein kann, kann hier zuschauen:
- Küchencam
- Flurcam
- Cam in meinem Zimmer
Aus meinem Zimmer wird der Ton nicht übertragen, ansonsten ist das Micro überall an. Und hier kann man sich anschauen, wo die Kameras stehen. Wir freuen uns über alle Besucher - online und “in echt” :)
Saarbrücken ist selten schön. Saarbrücken hat viele Problemzonen. Saarbrücken ist trotzdem lebenswert.
Jede Woche gehe ich ein Mal an diesem Geschmiere vorbei und jede Woche freue ich mich erneut drüber. Sogar dort wo die Problemviertel dieser Stadt am dunkelsten sind, gibt es Hoffnung. Das Leben kann so schön sein.
Endlich, endlich, endlich! Die Kleingeldprinzessin gibt ihr erstes Konzert im Saarland. Ich freue mich riesig und werde auf jeden Fall hingehen (und wenn ich dafür den Weltuntergang verpasse!). Das Konzert sei allen empfohlen, die schöne wortspielende, vor allem deutsche Texte mit Sinn und Witz sowie eingängige Melodien und den Charme von Straßenmusikanten mögen. Diese Künstlerin zaubert wunderbare neue Bilder in meinen Kopf und mindestens eine Strophe ihrer Lieder ist immer so schön, dass ich sie gern auf einem T-Shirt stehen hätte. Heldin des Tages!
Heute Abend, 20:30 im Buswerkstatt QuartierEurobahnhof bei der Nuit de la chanson des Festival Perspectives.
Dehydriert, verschlafen und mit Muskelkater, dennoch mit einem seligen Lächeln, tapere ich durch’s Viertel. Zielsicher steuere ich die einschlägigen Nahrungs-Lieferanten an. Mein Frühstück: Brötchen und Croissant vom Stein sowie ein Ingwer-Lassi aus der brunchbox. In meinem Briefkasten wartet eine schöne Postkarte voller lieber Worte auf mich.
Abende schlage ich mir bei Tee im Ubu Roi, dem quasi-Wohnzimmer der WG 2.0 die Zeit um die Ohren.
Ich bin angekommen. Jetzt ist dieses Viertel auch meins und ich fühle mich Zuhause. Warum muss ich mich noch beim Amt ummelden, wenn meine Seele schon eingezogen ist?