Ablage B
Manchmal sind Amerikanische Vorbilder gar nicht so schlecht. Sie sind zum Beispiel dann ganz ok, wenn Sie die Institutsbibliothek der Germanistik dazu bringen, bis 23 Uhr geöffnet zu haben. Die haben jetzt also an Werktagen von 9 bis 23 Uhr auf und Samstags von 10 bis 15 Uhr. Der Slogan dazu: “Lust auf Late-Night-Lesen?” Ich find’ das prima (naja, ob ich den Slogan mag, überleg ich mir noch ^^) und habe die verlängerten Öffnungszeiten sogar schon genutzt. Bezahlt wird das nicht von den ekligen Studiengebühren, die es hier jetzt gibt, nein, sondern von gaaaaaanz anderem Uni-Geld (wie mir eine Fachkraft versicherte) sondern es wird alles dadurch finanzierbar, dass ein studentisches Unternehmen damit beauftragt wurde, die Bibliothek zu beaufsichtigen. Bis 17 Uhr Führen die Leute Aufsicht, die schon immer Aufsicht geführt haben und danach dann die Angestellten irgendwelcher studentischen Subunternehemer. Ist also alles ganz, ganz toll (ich geh einfach mal davon aus, dass die genau so kompetent sind und mehr als 5 Euro die Stunde bekommen). Was auch niemand gedacht hätte: Die Germanistik-Institutsbibliothek ist als erste derart amerikanisch-fortschrittlich und die anderen ziehen jetzt so allmählich nach. Die Amerikanistik sind angeblich die nächsten. Na denn.