Es war ein Mal ein Mann, ungefähr vierzig Jahre alt, schmächtig, der lebte mit seiner dicken jungen Frau zusammen. Sie hatten zwei Katzen. Die vier zogen in eine Mietswohnung im ersten Stock eines alten Hauses. Aus dem Küchenfenster der neuen Wohnung konnte man in den Hof des Hauses schauen. Häufig spielten hier die Kinder der Nachbarn und wann immer es Zeit war, blühten Blumen und Bäume.
Das Haus lag in einer ruhigen Gegend und so beschloßen der schmächtige Mann und seine dicke Frau, ihre Katzen aus der Wohnung zu lassen. Dazu sollte eine Katzenklappe installiert werden. Da dies eine handwerkliche Tätigkeit ist, war es Aufgabe des Mannes. Er wußte aber nicht so recht, wie er es anstellen sollte. Denn in seine Wohnungstür wollte er keine Katzenklappe einbauen. Da hätte die Tür ja ein Loch bekommen und das hätte er nicht einfach zukleben können, wenn sie irgendwann mal wieder ausziehen sollten. Schließlich schlug er seiner Frau vor, die Katzen aus dem Küchenfenster auf ein Schuppendach springen zu lassen, von wo aus sie sicher über eine kleinen Leiter auf den Boden gelangen konnten. Seine Frau war empört: “Nein, das geht keinesfalls. Da müssen wir ja andauernd das Fenster aufmachen und dann werde ich krank von der eisigen Luft. Und außerdem verdrecken mir die Katzen das Fenster, da muss ich doch ständig putzen! Nein, das geht nicht, überleg Dir mal eine vernünftige Lösung!” Und so überlegte der Mann weiter.
Nach ein paar Tagen hatte er die zündende Idee: Er machte in der Küche ein Loch in die Außenwand. Durch dieses Loch konnten die Katzen bequem auf’s Schuppendach springen und von da aus weiter auf den Boden. So ein Loch in einer Mauer lies sich auch einfach wieder stopfen, wenn sie ausziehen sollten und für die Gesundheit seiner Frau hängte er einen kleinen Vorhang davor. Der Mann war sehr zufrieden mit sich. Seine Frau auch.
Nach vier Tagen stand neben den zwei eigenen einen dritte Katze in der Küche und machte Radau.
Baiserend auf einer wahren Begebenheit (ja, es hat wirklich jemand so ein Loch in die Wand eines Hauses gehauen, das ihm nicht gehört).
Ich studiere. Da kommt es vor, dass ich Vorlesungen bei Menschen habe, die einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht und auch schon wieder überschritten haben. Tolle Leute, die von irgendwas wirklich irre viel Ahnung haben. Bei so jemandem habe ich jeden Freitag Seminar.
Da lernen wir die wirklich wichtigen Dinge des professionelen Phonetiker-Daseins. Wenn man zum Beispiel eine Studie machen will, muss man sich VORHER Gedanken machen über das wie und warum und so. Das macht man am besten nachts zwischen 2 und 3 Uhr bei einem Gläschen Wein. Das ist auch die beste Umgebung für die Auswertung solcher Studien. Wenn auf den Thesenpapieren keine Weinflecken sind, hat man was falsch gemacht.
Wenn man auf einer Konferenz ist, Vorträge hört und hält und so wichtig ist, dass man zwischen den Vorträgen sogar noch Zeug gefragt wird, sagt man am besten immer “Ja, aber was hätte ich sonst machen sollen?” Das geht immer und ist als hoch wissenschaftlich anerkannt. Ähnliches gilt auch, wenn ein Versuch trotz Gedanken, nächtlicher Stunden und Weinflecken irgendwie nichts gebracht hat, man aber doch etwas dazu veröffentlichen muss. Da schreibt man einfach “Das ist schwer zu operationalisieren.”
Schöne bunte Wissenschaft.
Es ist doch immer wieder schön, etwas über die Welt zu lernen. Jetzt gerade habe ich gelernt, dass wie man mein Blos finden kann. Es gibt Menschen, die googlen blackbox themes tolkien. Dass man dann irgendwie auf meiner Seite landet, kann ich ja noch nachvollziehen. Man kann auch nach käsebrötchen vom bäcker gesund suchen und auf meine Seite kommen. Das finde ich schon irgendwie interessant.
Mich würde interessieren, ob ich die Frage “ausweis passbild piercing darf man?” beantworten konnte?
Naja, und dass das hier kommen würde, war ja irgendwie klar: crackhuren.
Ich mach mir jedenfalls keine Sorgen mehr, zu wenig Themen zu berücksichtigen :p
Bald bin ich mit meinem Praktikum fertig und dann… Moooment, erwähnte ich überhaupt, dass ich eins mache? Ich mache ein Praktikum. Ja, und das mache ich bei der Kinder- und Jugendbuchmesse hier in Saarbrücken. Seit Februar habe ich da immer wieder im Büro ausgeholfen und eben so stuff gemacht und ab Mittwoch wird es wirklich spannend: Da ist die 7. Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse dann nämlich (bis Samstag). Und ich bin mal sehr auf die ganzen Künstler gespannt, die kommen, all die Kinder und all die Eindrücke.
Äh, genau und ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass ich mit dem Praktikum ja bald fertig bin ich mich dann darum kümmern kann, Nachfolgerin meiner derzeitigen Chefin bei der Messe zu werden - die ist nämlich künstlerische Leiterin und das ist einfach ein saucooler Job. Und noch dazu geisteswissenschaftenkompatibel. Jay.
Ein Mann lebt in Norddeutschland. Er hat ein Haus, auf einem kleinen Grundstück. Bald lebt er da nicht mehr allein, seine Frau zieht ein und noch ein bisschen später belebt und belärmt Kinderfüßetrappeln das Haus.
Das Haus des Mannes steht in einem kleinen Dorf nahe der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Das Haus steht am Ortsausgang, ist das letzte in der Straße. Es liegt dem anderen Deutschland am nächsten. Weil die Straße nur durch Wald und dann nach “da drüben” führt, befährt sie kaum jemand. Ruhig liegt das Haus und das Kinterfüßegetrappel fällt wirklich auf, nur im Sommer sind Landmaschinen lauter. Gegenüber sind Felder, man sieht bis an den Waldrand und jeden Abend steigt der Nebel aus den Wiesen.
Dann gibt es Gerüchte, dass das Land neben dem Haus zu Bauland werden soll. Der Mann mag aber seine Ruhe und beschließt so, noch einen Streifen Land hinzu zu kaufen, damit die Nachbarn ihm nicht zu nahe kommen können. Nun haben die Kinderfüße also mehr Platz und werden auch immer größer, wie so die Zeit vergeht. Nachbarn gibt es keine. Noch nicht.
Dann fällt die Mauer. Mehr Autos befahren die Straße und es ist nicht mehr ganz so ruhig. Wieder heißt es, dass das Land neben dem Grundstück des Mannes als Bauland ausgewiesen werden soll. Wieder hat er keine Lust auf Nachbarn (vor allem, weil ihm vollkommen klar ist, dass “die von drüben” hier bestimmt gern was kaufen werden) und kauft noch ein Mal Land dazu.
Wieder vergehen Jahre, die Kinder ziehen aus, der Mann bekommt die ersten grauen Haare und dann wird endlich wirklich Bauland im Ort ausgewiesen. Auf der anderen Straßenseite. Direkt gegenüber. Dort hat er kein Land gekauft. Er mag auch nicht mehr. Jetzt pflanzt er Büsche vor sein Wohnzimmerfenster, damit er die Nachbarn nicht immer sehen muss.
21:02 < Mirna> The shower was very wet.
21:03 < Trubador> really?
21:03 < Hagen> Today is not like yesterday.
21:03 < Mirna> Yeah.
21:03 < Hagen> And man, are tautologies tautological or what?
21:03 < Trubador> whatever u are talking about Hagen Im still getting a pizza in 10 mins :D
21:04 < Trubador> what does the word Tautologies mean?
21:04 < Trubador> “If a tree falls in the middle of a forest and noone is there, does it still make noice?”
21:17 < King Arthur> if a guy shoots himself and noone is around, does it still produce blood?
21:18 < Hagen> As long as he dies, I don’t care about the details.