mit Cornichon
Als sie aufwachte, konnte sie nicht aus dem Fenster sehen, so beschlagen war es. Ach ja, gestern hatte sie Wäsche in der Wohnung zum Trocknen verteilt. “Maunz.” Hmm, man ist doch nie allein. Sie taumelt ins Bad, macht mit geschlossenen Augen das Licht an, öffnet die Augen, schaut in diese morgendliche Welt und lächelt. Draußen liegt Schnee. Kater, kater, kommt, ihr müßt raus, Schnee! Ihr werdet ihn lieben. “Maunz?” Ja, los, jetzt. Sie wollen nicht, sie wollen Futter. Na gut. Nach dem Duschen: So, nun aber, genug Frühstück - raus mit euch. Die zwei Kater tappsen raus, beiden ist es zu naß, zu kalt, zu früh, zu wasauchimmer und sie kommen wieder rein.
Sie verpasst den Bus zur Arbeit und trabt durch den Schnee. Irgendwann ist sie da und ist zum ersten Mal die erste. Das ist ein schönes Gefühl. Sie lässt das Licht aus, denn an ihrem Fenster ist es schon schön hell.
Auf den Mittagsbrötchen sind Cornichons. Lecker. Darauf hatte sie sich gefreut. Und es klebt ein Haar an ihrem Brötchen, ein Katerhaar. Wie kommt das hierhin? Bilder in ihrem Kopf. Die Kater schleichen durch die Wohnung und verteilen an strategisch wichtigen Punkten Haare, damit man auch ja immer an sie denkt. Darum wollten die zwei bestimmt auch nicht raus, sie mussten mal wieder Haare verstecken. Is ja auch bald Ostern.
Sie schrickt auf. Der Wecker klingelt. “Maunz!” Draußen liegt Schnee. Sie mag den Tag jetzt schon.
Hast Du es gut! Ich hab hier weder Katzen noch eine brauchbare Menge an Schnee, die letzten Reste waescht grad der Regen weg :( Regen bei 3 Grad. Wann wirds mal wieder richtig Winter?
*knuddel*