Dogs
Feta ist der bessere Mozarella.
Ich habe heute ein neues Wort von der brandeins gelernt: “Die Hefte sind klassische Coffee-Table-Lektüre: Sie liegen schön herum, man muss sie nicht lesen, und wenn man es doch zufällig tut, muss man sie nicht so ernst nehmen.” Schön, oder? So bekommt sogar ein seltsames Blatt mit komischer Zielgruppe aus einem “spannenden” Verlag eine Existenzberechtigung.
Was ich auch noch sagen wollte: Ich mach mal wieder ne Prüfung. ‘Ne mündliche. Am 24. Zu drei Themen: 1. Vorlesung “Literatur als höherer Blödsinn” 2. “Literatur des Rausches” und 3. Intertextualität. Und Intertextualität rockt. Es kam noch nicht oft, aber es ist mal wieder da: Ich habe das herrliche, beruhigende Gefühl, Ahnung zu bekommen. Zu wissen, wer auf wem aufbauend, diesen Begriff gebracht hat, wer daran zu nörgeln hatte und wer um das Wort herum einen neuen Park aus Gedanken baute – hübsch. Auf Wiedersehen, gefährliches Halbwissen!
Passend dazu die Lehre aus meiner letzten Hausarbeit (Note ist mittlerweile bekannt: 2,3): Die Uni schmiedet Wissenschaftler. Die Uni erklärt nicht kleinen Schülern die große Welt sondern gibt dir Hammer und Sichel, damit du selbst die Welt veränderst. Wir sind nicht hier, um etwas zu lernen, sondern um etwas zu werden. Und zwar nicht irgendwas, sondern etwas, das wir uns ausgesucht haben.
Mir war das gar nicht klar. Ist aber irre gut. Wie wärmend, aus einer Hausarbeit mal nicht nur was fürs Fach und virtuelle Portemonnaie des Wissens zu lernen, sondern für mein Leben (nein, ich möchte jetzt nicht darüber diskutieren, dass das doch eigentlich alles das Gleiche und kaum trennbar ist, sondern in meinen Metaphern schwelgen. Ruhe dahinten. Ihr Säcke).
Intertexualitaet…da hab ich mal ein Referat drueber gehalten. Da hat sich Roland Barthes in einem Text darueber ausgelassen, wie sich der Text immer weiter selber fortschreibt – im Gegensatz zum Werk, dass geschlossen ist. Und daher verhalten sich Text und Werk so zueinander, dass man die generative Transformationsgrammatik von Noam Chomsky darauf anwenden kann.
Ich hasse Roland Barthes. ;)