Bis vor ungefähr drei Wochen dachte ich, man hätte mir irgendwann im Spätsommer meinen mp3-Player geklaut. Schon schade, weil halt weg, aber auch nicht überaus dramatisch, weil die Kappe eh schon ab war und er auch nur 512 MB hatte – man will ja immer mehr als man hat (und hier ist mal wieder ein tolles Beispiel dafür gegeben, dass weniger nicht immer mehr ist).
Dann fuhr ich vor ungefähr drei Wochen mal wieder mit meinem geringfügig kaputten Auto und suchte im Handschuhfach ein Taschentuch, fand keins aber meinen mp3-Player und wischte mir den Rotz mit dem Ärmel ab (der Pulli ist schon wieder gewaschen, keine Bange). Da war das Leben ein bisschen sonniger, weil ich wieder immer und überall luxuriös und bahnbrechend cool Musik hören konnte. Yeah.
Dann fuhr ich mal wieder nach B – auf eine BuVoSi der JPD im BuBü (für die, denen das was sagt :p).
Als ich am Samstagmorgen mit der S-Bahn ins Büro fuhr, hatte ich den mp3-Player noch. Als ich nach Mitternacht, also schon am frisch geborenen Sonntag, in Saarbrücken ankam, hatte ich den Player nicht mehr. Ich hatte ihn schon im Zug nicht mehr, weiß aber nicht mehr, wann genau ich da zum ersten Mal gesucht habe. Entweder hab ich ihn im BuBü rumliegen lassen, oder er ist mir auf dem Weg gestohlen worden (spannenderweise schreibe ich von “stehlen” und nicht von “verlieren”, was ja rein theoretisch auch möglich wäre; tatsächlich gehört Berlin aber zu den Städten in denen ich immer ganz unwillkürlich Angst hab, man könne mich bestehlen).
Tja, jetzt ist der mp3-Player also mal ein bisschen ernsthafter weg. Aber irgendwie ist es nicht sooo schlimm, weil ich mich ja eh schon an den Gedanken gewöhnt hatte, ihn nicht mehr zu haben.
[Nachschlag vom 22.12.05] Erik hat den mp3-Player an Arbeitsplatz 3 gefunden – HELD! Und glaubt mir, dass es meiner ist, obwohl ich keinen Plan hatte, welches das erste Lied ist und er auch nur 256 MB hat *hüstel* Naja, Sebastian hat ihn aus dem Büro mitgenommen und Silvester hab ich ihn dann wieder…. *jubel*
[Nachschlag vom 12.01.06] Natürlich haben wir’s verpeilt und ich hab das gute Stück immer noch nciht wieder bei mir *seufz* Wie schön es doch wäre, im Nieselregen an eckigen Bushaltestellen zu stehen und “Halleluja” zu hören. Um nicht zu sagen: Wie schön theatarlisch ;)
The Entire Silmarillion Of J. R. R. Tolkien In One Thousand Words.
*loool*
UNGOLIANT: Want shiny.
MELKOR: Let’s go get shiny.
FEANOR: I’ve made more shiny!
VALAR: Good, ‘cos Melkor took ours. Can we have yours?
FEANOR: No! MY SHINIES! MINE!
VALAR: Aw, !&()!@&)!(&.
MELKOR: Got the shinies!
UNGOLIANT: Not enough shiny. Want more shiny!
MELKOR: You can’t have ‘em.
UNGOLIANT: Grar.
MELKOR: Eeek! *runs*
*muaha*
Wer abschreibt, mogelt. Ich mogele: Ich war ein Stück denkendes Eis erzählt Charles Baudelaire in Die künstlichen Paradiese. Die Dichtung vom Haschisch. Manchmal ist das Leben so undurchsichtig, erzähle ich, dass man am besten jemanden fragt, der weiß wie’s läuft, weil er schon alles hinter sich hat. Charles ist tot, ich nicht und ich les grad für die Uni dieses eine Buch von ihm. Er rät mir weiter Ihr habt eure Persönlichkeit in alle vier Winde verstreut, und jetzt – wieviel Mühe kostet es euch jetzt, sie wieder zu sammeln und zu konzentrieren! Äh… Naja. Wobei Konzentration da schon noch was anderes ist. Will ich mich konzentrieren? Wäre das auszuhalten? Eigentlich nein. Meine Persönlichkeit ist vielleicht schizophren, aber sonst ganz gut beisammen. Entsetzliche Ehe des Menschen mit sich selbst! So hab ich das noch gar nicht gesehen…
Wenn man glaubt, man muss sterben, ist das schon die Widerlegung des Geglaubten. Wenn man tot wäre, könnte man nicht mehr denken. Wenn man denkt, es tut mehr weh, als man ertragen kann, ist auch dies eine Widerlegung des Gedachten. Denn wenn man es nicht mehr ertragen könnte, wäre man schon vergangen. Man könnte dann nicht mehr denken.
Außerdem birgt der Gedanke eine Selbstreflektion. Und wenn man die noch kann, ist der Schmerz nicht so groß, alsdass er die eigene Seele oder den Geist töten könnte. Mal ganz vom Erfahrungswert abgesehen, dass immer mehr geht. Es kann immer schlimmer kommen und man kann aber auch immer mehr ertragen. Alles wird gut. Erstehe auf aus deiner eigenen Ruine. Aus den Trümmern deiner Seele erbaue dir dein Haus, deine Burg, dein Schloss. Diese verrückte Halluzination gewährte mir ein Gefühl des Stolzes und erregte in mir ein inneres Wohlbehagen, das ich nicht schildern kann. Was aber meinen entsetzlichen Genuss noch steigert, war die Gewissheit, dass alle Anwesenden nichts von meiner Natur und meiner Überlegenheit über sie alle wussten. Warum auch. Es geht nicht um die anderen, es geht um dich.
Gerade in dieser Periode des Rausches tut sich ein neuer Scharfsinn, eine äußerste Wahrheit aller Sinne kund. Danke. Ich bin mein eigener Rausch. Und, um alles zu sagen: Ich sehe in diesen Kindereien etwas Verbrecherisches Eben. Aber Theatralik liebe ich trotzdem
Erhebende Träume
Vorhin, da war’s rein uhrzeitlich gesehen noch ein anderes heute, als jetzt ist; aus jetztiger Sicht also gestern, da hab ich dem fuzzipuzzi versprochen, dass er Held des Tages wird. Also aus jetztiger Sicht, Held von gestern.
Ich hab nur leider vollkommen vergessen, warum. Vielleicht, weil er die Vorlage zur Zukunftswerkstatt so schnell bearbeitet hat? Oder weil er vielleicht morgen zwei Frauen abschleppt? Oder wegen des Witzes, den ich nicht lustig fand?
Vielleicht hat er auch gar nix gemacht und hatte Glück, weil er grad während meines Flashs mit mir telefonierte und ich so albern gewesen bin, dass ich alles toll fand, was er sagte…
Wie dem auch sei: Herzlichen Glückwunsch, fuzzipuzzi, du bist Held von gestern :p
In diesem Semester (bevorzugt noch in diesem Jahr) hab ich noch eine Hausarbeit abzugeben. Eine “story” (quasi eine Kurzgeschichte, aber den Begriff gab es zu Poes Lebzeiten nich nicht darum wäre es verkehrt, ihn auf ihn anzuwenden) von E. A. Poe soll ich mit einer anderen Kurzgeschichte vergleichen. Und ich find ums Verrecken keine coole. Die Geschichte sollte im 19. Jahrhundert geschrieben worden sein – idealerweise um 1850 rum und (Achtung, das ist der Haken) von einem berauschten Subjekt handeln. In Deutschland war Anfang des Jahrhunderts Romantik. Die haben sich viel berauscht und auch ne Menge früber geschrieben… Würde also gut passen… Aber ich find nix.
*seufz*
Kann mir jemand weiterhelfen?
[Nachschlag vom 22.12.05] Der Prof hat es dann auch gleich eingesehen und ich durfte ein andere Thema nehmen. Ich schreibe jetzt über Popliteratur und vergleiche die Darstellung des Rausches in “Kult” und “Livealbum”. Dabei möchte ich bewerten, ob die Darstellung den Drogenkosum verharmlost oder nicht.
Vielleicht muss ich die Fragestellung aber auch noch mal verändern. In “Kult” wurde nämlich bisher wenig Rausch dargestellt sondern mehr so Visionen… Also es wird so dargestellt, als würde er – Achtung, Grusel! – Visionen gegeben bekommen. Alles ganz mysteriös und so… Da kommt der Drogenrausch halt etwas kurz (obwohl er dauernd Pilze züchtet). Vielleicht vergleich ich also irgendwas anderes. Aber vergleichen muss ich und Rausch muss da auch irgendwie vorkommen.
Ich hab grad keinen Bock auf Grammatik und Rechtschreibung. wen’s stört, der lese halt was anderes :p
ich wollte nur mal kurz erzählen, was mich zu der Geschichte “Über den Wolken” inspiriert hat.
ich bin da mal wieder Bahn gefahren und im ICE lief auf Kanal 4 eine Geschichte über einen Typen, dem wchsen Flügel und er will sie eigentlich dann doch loswerden weil sie nur Probleme machen. sein Arzt und er vermuten dann, er hätte die flügel nur bekommen, weil er so gut sei – quasi wie ein engel. irgendso ein hoher geistlicher kann ihm aber gar nicht weiterhlfen (außer dass er ihm sagt, dass die Lösung seines Kleidungsproblems Tuniken seien) und sagt nur, er seie nicht befugt zu sagen, wer ein engel sei und wer nicht. schließlich verliert der typ dann seine flügel worauf er (zumindest interpretiere ich das so, das war nicht ganz eindeutig) beschließt, seine unschuld verlieren zu wollen. Ja.
und dann hab ich da mindestens zwei mal von geträumt, dass ich/jemand Flügel hat, die man erst vergessen hatte und in brenzligen Situationen fallen sie einem ein und alles wird gut. war schon wirr, wie träume eben sind.
dadurch hatte ich eine recht genaue Vorstellung davon, was dem Engel so passiert. und ich hab eigentlich auch bock auf eine Fortsetzun… Ich hab halt nur noch nicht wieder was geträumt ;) also ohne genaue Idee, was ihm passiert, möchte ich nicht mit dem schreiben anfangen. das hab ich früher oft gemacht, hab mich quasi beim schreiben selbst überraschen lassen von dem, was passiert. ein konzept und einen plan zu haben war dies mal aber wirklich einfach richtig gut und hilfreich – nie mehr ohne ;)
hmm, wir können ja mal probieren, dass ihr mir Ideen gebt… was soll dem engel denn passieren? ich verspreche nicht, dass ich das auch wirklich verwurste, aber ich würde mich auf jeden fall damit auseinander setzen…
Gute Nacht
Wünscht mir Träume ;)